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Medisuch Siegel 2012

Für welche Therapie soll ich mich entscheiden?

Die Therapie-Entscheidung

Lassen Sie sich von niemandem – auch nicht von Ihrem Arzt – zu einer raschen und damit möglicherweise übereilten Entscheidung drängen. Wenn Ihr Arzt den Beleidigten spielt, weil Sie sich mehr Bedenkzeit ausbedingen, statt seinem Rat zu folgen und sich unverzüglich in den nächsten Tagen zur Operation ins Krankenhaus zu begeben, dann wechseln Sie schleunigst den Arzt. Es geht nicht um die persönliche Befindlichkeit dieses Mannes, sondern darum, wie Ihr weiteres Leben verlaufen wird, Sie müssen mit den Folgen leben können! Wenn Sie sich nicht trauen, dem Arzt fest gegenüberzutreten, dann lassen Sie sich von jemandem mit robusterer Natur begleiten, Ihrer Frau, Ihrem Sohn, Ihrer Tochter, einem Freund, wem immer. Sie haben das Recht, eine Person Ihres Vertrauens mitzubringen.
 
Es gibt keine allein seligmachende Therapie, die allen anderen überlegen wäre (die meisten Urologen halten trotzdem die RPE für den "Goldstandard“), und es gibt keine "Therapie light“, d. h. eine ohne jegliche Beeinträchtigung leicht wegzusteckende Behandlung, wobei hier das "beobachtende Abwarten“ (Watchful Waiting) nicht zu den Therapien gezählt werden soll. Jede Therapie hat Vor- und Nachteile, die zum Teil nur subjektiv zu beurteilen sind.
 
Die Behandlungsergebnisse anderer Patienten geben auch bei gleicher oder ähnlicher Ausgangslage nur bedingt etwas für Ihren Fall her. Jeder Krebs und auch jeder Patient ist anders, und was bei dem einen Patienten gut gewirkt hat, kann bei dem anderen versagen, was den einen Patienten umhaut (z. B. eine Chemotherapie – dazu weiter unten mehr –), verkraftet der andere recht gut. Der eine kann 14 Tage nach der Entfernung seiner Prostata schon wieder kontinent sein und seiner beruflichen Tätigkeit nachgehen, der andere sein Leben lang nicht mehr.Machen Sie sich vor jeder Entscheidung über die möglichen Therapien mit ihren Erfolgsaussichten, Risiken und Nebenwirkungen so umfassend wie möglich kundig. Dabei helfen Ihnen die Seiten von BPS und KISP (Kontakt-, Informations- und Selbsthilfestelle Prostatakrebs) (www.prostatakrebse.de). Beachten Sie bei KISP auch die weiteren Themen im "Forumextrakt“. Darin sind Forumsbeiträge ebenfalls Betroffener nach Themen geordnet zusammengestellt, die seit Bestehen dieses Forums, Ende des Jahres 2000, eingingen, darunter zu den Themenkreisen

  • Therapien,
  • Therapie-Entscheidung,
  • Therapie-Erfahrungen, 
 
aber auch zu vielen anderen für Sie sicher interessante Themen.Der Prostatakrebs ist von allen ca. 130 Krebsarten, von denen der Mensch befallen werden kann, der sich am langsamsten ausbreitende Krebs überhaupt. In aller Regel haben Sie darum genug Zeit, sich mit den Vor- und Nachteilen der in Betracht kommenden Therapien vertraut zu machen, bevor Sie eine Entscheidung treffen. Wirkliche Eile, aber dennoch keine Entscheidung innerhalb von Tagen, ist nur geboten bei einem aggressiven (d. h. Gleason-Summe 4+3 oder höher) und/oder einem lokal fortgeschrittenen (klinisches Stadium T3, T4) und/oder sogar metastasierten Prostatakrebs. In diesen Fällen kommt eine lokale Therapie [Radikale Prostatektomie (RPE), Strahlentherapie (extern oder Brachy), hochintensiver fokussierter Ultraschall (HIFU)] ohnehin nicht mehr in Betracht. Gerade darum ist es so wichtig, das Stadium möglichst genau zu kennen, um sich nämlich gar nicht erst auf eine Therapie einzulassen, die von Anfang an wenig Aussicht auf Erfolg hat, aber einen beträchtlichen Flurschaden hinterlassen kann.
 
Mit der Entscheidung zu einer Therapie ist jeder Betroffene ganz auf sich allein gestellt, und jeder hat dabei andere Gewichtungen:
 
Kann und will ich mit und in dem Bewusstsein leben, vielleicht noch Krebszellen im Körper zu haben? Welche potenziellen Einschränkungen der Lebensqualität nehme ich in Kauf?

Jede Therapie hat ihre spezifischen Neben- und Folgewirkungen. Eine "Therapie light" gibt es nicht.

Liegen andere Erkrankungen vor (Diabetes, Herz-Kreislauf-Insuffizienz, MS usw.), die meine Lebenserwartung und Lebensqualität ohnehin einschränken und an denen ich vermutlich eher sterben werde als an einem nicht aggressiv behandelten Prostatakarzinom geringer Aggressivität, mit dem ich auch unbehandelt noch jahrelang leben könnte, bevor es Symptome zeigt?

Beraten Sie sich auch mit Ihren Angehörigen und suchen Sie Kontakt zu einer PK-Selbsthilfegruppe in Ihrer Nähe. Adressen finden Sie unter "Selbsthilfegruppenarbeit“ - "Selbsthilfegruppen in Deutschland“. Dem BPS sind bereits über 170 Selbsthilfegruppen angeschlossen.

Sichere Heilung, d. h. Befreiung von Ihrem Krebs für den Rest Ihres Lebens, kann Ihnen keine Therapie versprechen. Ein Arzt, der Ihnen (wie es immer wieder noch vorkommt) eine z. B. 98-prozentige Heilungschance bei Operation verspricht (aber natürlich nie schriftlich garantieren wird!), hat entweder keine Ahnung vom Prostatakrebs, oder er lügt Sie wider besseres Wissen an. Seriöse Ärzte geben selbst bei günstigsten Voraussetzungen (PSA-Wert <10 ng/ml, Gleason-Summe 3+3 oder niedriger, T1/T2, N0M0) eine Versagensquote von etwa 25-30 % an, d. h. bei fast jedem dritten bis vierten Prostatektomierten mit günstigsten Voraussetzungen meldet sich der Krebs irgendwann wieder und erfordert eine weitere Therapie. Bei weniger günstigen Voraussetzungen, aber auch bei einem ungeübten Operateur, ist die Rückfallquote noch höher. Bisher gibt es keinen Weg sicher vorherzusagen, wer zu den glücklichen 70 % Geheilten und wer zu den 30 % nicht Geheilten gehören wird.

 
Wenn Sie sich zur Radikalen Prostatektomie (RPE) entschließen, dann lassen Sie sie unbedingt von einem Operateur vornehmen, der jährlich mindestens 200 dieser Eingriffe durchführt!
Ärzte, die auf eine gute Erfolgsstatistik Wert legen, operieren niemanden mit einem PSA-Wert >10 ng/ml, einer Gleason-Summe von 7 oder größer und einem T3, geschweige denn T4. Ein guter Chirurg entfernt bei der RPE zunächst die der Prostata nächstgelegenen Beckenlymphknoten und lässt sie sofort von einem Pathologen auf Krebsbefall untersuchen. Sind sie positiv, d. h. krebsbefallen, dann bricht dieser Chirurg die Operation ab und rät zu einer systemischen Behandlung, weil die Wahrscheinlichkeit zu hoch ist, dass sich der Krebs über die Lymphbahnen bereits im Körper weiter ausgebreitet hat. Es gibt aber leider auch Chirurgen, die munter darauf los operieren, auch wenn die Heilungschance nahe Null ist.Im Allgemeinen wird niemand mehr operiert, der über 70 Jahre alt ist, wegen der körperlichen Belastung durch eine Operation (eine Prostatektomie ist kein leichter, sondern ein schwerer Eingriff!), weil ein Mann in diesem Alter kaum eine Chance hat, seine Inkontinenz noch einmal in den Griff zu bekommen, und weil er demgegenüber auch ohne Operation, sondern mit einer der anderen, weniger belastenden Behandlungsoptionen eine gute Chance hat, in hoffentlich gesegnetem Alter an etwas anderem zu sterben als an seinem Prostatakrebs. Nahezu sicher sind Ihnen bei einer Prostatektomie nur die Nebenwirkungen, zu denen viele Urologen schon weitaus schweigsamer werden: Zumindest vorübergehende – im schlimmsten Fall aber auch lebenslange – Harninkontinenz und in den allermeisten Fällen bleibende Impotenz. Die oft versprochene "nervenschonende Operation“, bei der die Erektionsnerven erhalten bleiben sollen, ist in den meisten Fällen eine schöne Illusion.
 
Einer der bekanntesten deutschen Prostata-Chirurgen, Prof. Huland vom Universitätsklinikum in Hamburg-Eppendorf, nannte einmal die folgenden Zahlen: Vollständige Erektionen gaben 17,2 Prozent der einseitig nervenschonend und 56,1 Prozent der beidseitig nervenschonend behandelten Patienten an. Wurden die Erektionsnerven bei der Operation beschädigt, dann helfen auch Viagra, Cialis und Co. nicht mehr, entgegen den kühnen Behauptungen mancher Urologen!
 
Eine kosmetische Nebenwirkung der RPE, die von den Urologen auch gerne mit Schweigen übergangen wird, ist die Verkürzung des Penis. Mit der Prostata wird ein Stück der Harnröhre entfernt, entsprechend der Länge der Prostata. Das können bei sehr großen Prostatae bis zu ca. 4 cm sein. Die beiden Stümpfe der Harnröhre (am Blasenhals und zum Penis hin) werden wieder zusammengefügt (diese Nahtstelle wird als Anastomose bezeichnet). Dazu muss der Penis in den Körper hineingezogen werden (die Blase wird kaum nachgeben); der außerhalb des Körpers liegende Teil wird entsprechend kürzer. Als Folge ist die Vorhaut zu lang, was u. a. Probleme bei der Hygiene verursachen kann. Manche Männer leiden dann unter ständigen Entzündungen der Eichel. In einer amerikanischen Studie gaben 71 % der befragten Männer an, dass ihr Penis nach der Operation kürzer war als vorher.
 
Wenn Sie zu starker Narbenbildung neigen (vielleicht wissen Sie es von einer früheren Operation her), dann haben Sie ein hohes Risiko, dass auch die Anastomose nach einiger Zeit wuchert und Ihre Harnröhre verschließt oder sie zumindest stark verengt (sog. "anastomotische Striktur“). Es gibt Männer, die sich regelmäßig einem Eingriff unterziehen müssen, um wieder "durchlässig“ zu werden. Viele Männer merken erst einige Zeit nach der Operation, wie sehr ihnen alle diese mit der RPE verbundenen potenziellen Nebenwir­kungen physisch und psychisch zu schaffen machen.

Bei der Bestrahlung sind mehrere Möglichkeiten zu unterscheiden.

Es gibt die externe (perkutane = durch die Haut vorgenommene) Bestrahlung, bei der das Gewebe zwischen Bestrahlungsgerät und Prostata die größte Strahlenlast abbekommt, und die Brachytherapien (von griechisch brachy = nah), entweder mit der Implantation von sog. "Seeds“ (radioaktiven Partikeln kurzer Halbwertszeit, auch "Low-dose radiation brachy“, LDR-Brachy genannt) oder das "Afterloading“ ("High-dose radiation brachy“, HDR-Brachy), wobei zunächst mittels einer Schablone nichtstrahlende Hohlnadeln in die Prostata gestoßen werden, in die dann in mehreren Sitzungen für eine genau bemessene Zeit radioaktive Stäbchen eingeführt und anschließend wieder entfernt werden. Die Heilungschancen sind ähnlich wie bei der RP, wobei neueste Untersuchungen der Uniklinik Kiel, wo das Verfahren entwickelt wurde, zu dem Ergebnis kommen, dass mit der HDR-Brachy eine etwas höhere Heilungsrate erzielt wird als mit der LDR-Brachy, so dass sie wohl zu bevorzugen ist, wenn anhand der Ausgangssituation eine Brachytherapie in Betracht kommt und schließlich gewählt wird.
 
Eine fortschrittliche externe Bestrahlungstechnik, bei der die Strahlen möglichst exakt dosiert und platziert werden, ist die "Intensitätsmodulierte Strahlentherapie“ (IMRT). Sehr ausführliche Beschreibungen einschließlich  Berichten über die eigenen Erfahrungen mit der IMRT finden Sie aus den Federn von Helmut Illini und Rolf Liczmanski bei KISP  => "Texte“.
 
Impotenz tritt bei den Formen der Bestrahlung seltener auf, recht häufig sind dagegen zumindest vorübergehende Nebenwirkungen durch die Bestrahlung und die Schädigung auch des gesunden Gewebes in der Umgebung der Prostata. Befindet sich der Tumor nahe der Harnröhe (die Mehrzahl der Tumore entwickeln sich allerdings in der Außenzone der Prostata), kommt es nach der Bestrahlung oft zu Beschwerden beim Wasserlassen, die aber in den meisten Fällen mit der Zeit abklingen. Wer allerdings schon vor der Behandlung Probleme mit dem Wasserlassen hatte, weil z. B. die auch gutartig wuchernde Prostata die Harnröhre abschnürte, der sollte es sich zweimal überlegen, ob er sich bestrahlen lässt, denn seine Probleme werden zunehmen. Das gleiche gilt, wenn Sie bereits einen Diabetes haben. Bei Diabetikern sind die Gefäßwände bereits spröde, also vorgeschädigt. Eine Bestrahlung würde diesen Zustand noch verschlimmern. Es ist gut möglich, dass nicht alle onkologischen Radiologen diesen Umstand hinreichend in Betracht ziehen.

Worüber kein Mann spricht, und worüber darum auch im Diskussionsforum absolut nichts erscheint, obwohl es vorkommt, ist Stuhlinkontinenz durch Schädigung des Darmschließmuskels nach einer lokalen Therapie. Das Rektum (der Enddarm) befindet sich ja nur wenige Millimeter von der Prostata entfernt. Schätzungen darüber, wie oft so etwas vorkommt, liegen bei einigen Prozent (bei der RPE durch Beschädigung des Darmschließmuskels bei etwa 5 %). Gute Strahlenkliniken, wie z. B. die Uniklinik in Kiel, die in Deutschland mit den besten Ruf genießt, die Klinik am Ring in Köln oder die Städtischen Kliniken in Offenbach, werden von einer Bestrahlung abraten, wenn sich der Tumor, und damit die etwaigen Seeds, zu nahe am Darm befinden. Solche Kliniken setzen auch keine Seeds mehr, wenn das PSA höher ist als 10 ng/ml, die Gleason-Summe größer als 3+3 oder das Tumorstadium ungünstiger ist als T2a, weil sich dann die Erfolgsaussichten für eine tatsächliche Heilung rapide verringern (siehe hierzu z. B. die Webseite der Urologischen Abteilung der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg (http://www.ma.uni-heidelberg.de/inst/uro/brachytherapie-planung-ablauf-risiken-vorteile.html).

 

Die Strahlung nimmt mit dem Quadrat der Entfernung von der Strahlungsquelle ab; etwas davon werden der Darm, die Blase und andere in der Nähe befindliche Organe immer abbekommen. Allerdings sind die verwendeten Isotope so gewählt, dass die Strahlendosis schon nach wenigen Millimetern stark nachlässt, weil sie durch das Gewebe gedämpft wird.

Eine Übersicht über alle strahlentherapeutischen Einrichtungen in Deutschland finden Sie bei http://www.degro.org/links_idx.htm .

Eine Bestrahlung ist nur einmal möglich. Das einmal bestrahlte Gewebe "vergisst“ nicht, und bei einem etwaigen nächsten Mal – wenn beim ersten Mal der Krebs nicht beseitigt werden konnte – bestünde die Gefahr, dass sich ein Strahlenkrebs entwickelt. Auch hat sich nach einer Bestrahlung (bereits der ersten!) das Gewebe so verändert, dass eine Operation in der Regel nun nicht mehr möglich ist. Es würde nach dem Eingriff nicht mehr heilen.
 
Alle paar Jahre wird ein neues Bestrahlungsverfahren entwickelt, in der Regel mit dem Ziel, die Wirksamkeit weiter zu erhöhen und die potenziellen Nebenwirkungen zu vermindern. Trotzdem bleibt eine Bestrahlung immer eine lokale, bestenfalls eine regionale, Therapie.
 
Manche Ärzte entfernen – weil sie schon einmal dabei sind – zusammen mit der Prostata auch gleich die Hoden (Orchiektomie), zwecks  dauerhaftem Hormonentzug. Wir halten das für ein barbarisches Verfahren, und es wird anscheinend hauptsächlich noch in einigen konservativeren Gegenden Deutschlands durchgeführt, warum auch immer. Ein Hormonentzug (oder eine Orchiektomie) gleich im Anschluss an eine RPE deutet darauf hin, dass der Arzt selbst nicht an einen kurativen Erfolg der RPE glaubt. Von dauerhaftem Hormonentzug wie auch durch eine Orchiektomie weiß man, dass er längerfristig unweigerlich zu Osteoporose führt. Es gibt aber Hinweise darauf, dass unter gewissen Umständen ein hoher Testosteronspiegel nach einer Therapie sogar günstiger für den Krankheitsverlauf sein kann als ein dauerhaft im Kastrationsbereich befindlicher.
 
Der Arzt ist verpflichtet, Sie über alle Risiken und möglichen Folgen einer Operation und auch über alle verfügbaren Alternativen umfassend aufzuklären, und zwar nicht erst dann, wenn Sie schon unter dem Einfluss des Narkosemittels sind und auf dem Operationstisch liegen! Tut er das nicht, oder stellen Sie gar erst nach dem Aufwachen aus der Narkose fest, dass Ihnen nebenbei auch die Hoden entfernt wurden, hat der betreffende Arzt eine gravierende, straf- und zivilrechtlich relevante Pflicht- und Körperverletzung begangen.Andere lokale Therapien werden gegenüber diesen beiden genannten seltener angewandt, und es liegen für sie zum Teil noch keine Langzeiterfahrungen (zehn Jahre oder länger) mit großen Patientenkollektiven  vor: HIFU, Kryotherapie. Dennoch können es interessante Optionen sein, und es könnte sich für Sie lohnen, sie mit in Betracht zu ziehen.
 
Die Kryotherapie (Kältebehandlung) wird in Deutschland selten als Behandlungsmöglichkeit genannt; in USA scheint sie etwas weiter verbreitet zu sein. Bei dieser Therapie werden die Krebsherde mehrmals hintereinander tiefgefroren und wieder aufgetaut. Das Gewebe – natürlich ist auch gesundes Gewebe dabei – stirbt dabei ab und wird anschließend vom Körper abgebaut und entsorgt.

Auf der Seite des National Cancer Institute (USA) findet sich folgende ergänzende Information dazu:

"Bei der Kryotherapie wird der Chirurg durch Ultraschall geführt. Sie wird oft angewandt, wenn der Krebs zwar fortgeschritten, aber noch auf die Prostata begrenzt ist, und wenn eine Operation nicht in Betracht kommt. Hierbei wird die Prostata nicht entfernt. Bei der Kryotherapie können der Enddarm (das Rektum) beschädigt werden, der Hodensack (das Skrotum) anschwellen, der Penis schmerzen oder taub sein, der Urinfluss blockiert sein. In einem von 200 Fällen stellt sich zwischen dem Rektum und der Prostata eine Verbindung (eine Fistel) ein. Das Ergebnis ist in hohem Maße von Geschick und Erfahrung des Arztes abhängig. Die Erfolgsrate ist möglicherweise nicht so hoch wie bei der Prostatektomie oder jeder Form externer Bestrahlung. Langzeitergebnisse sind noch nicht bekannt."

Eine Liste deutscher Kliniken, an denen die Kryotherapie angeboten wird, finden Sie bei KISP unter "Texte".

Gelegentlich wird nach der Hyperthermie gefragt. Gegen den Prostatakrebs wird sie in Deutschland als Therapie gegen den Prostatakrebs nur von wenigen Instituten angeboten. Es sind auch nur ganz wenige Erfahrungsberichte bekannt, und die klingen nicht überzeugend. Bei der Hyperthermie wird eine Sonde in die Harnröhre eingeführt und mit ihrer Hilfe das Gewebe auf 42 °C erwärmt. Krebsgewebe verträgt diese Erwärmung schlechter als gesundes Gewebe und stirbt ab – so die Theorie. Das trifft bei bestimmten Krebsarten sicher auch zu, bei denen der Tumor gut zugänglich ist, und dort wird die Hyperthermie wohl auch ganz erfolgreich eingesetzt. Beim Prostatakrebs ist aber das Problem, dass 70 bis 80 Prozent der Tumore in der Peripherie der Drüse, nahe der Kapsel entstehen und somit relativ weit weg von der Sonde. Dazwischenliegendes gesundes Gewebe wird stärker erwärmt und damit auch stärker belastet als das eigentliche Zielgebiet, das vielleicht gar nicht im gewünschten und erforderlichen Maß erfasst wird.
 
Manchmal wird gefragt, ob es nicht reichen würde, die Prostata einfach auszuschaben und so die Krebszellen zu entfernen. Um es gleich zu sagen, es reicht nicht, das Risiko eines Rezidivs (Wiederauftreten der Erkrankung) ist sehr hoch. Etwa 80 % der Tumorherde entwickeln sich in den Außenbezirken der Prostata (darum das Abtasten durch den Urologen als "Krebsfrüherkennung“). Beim Ausschaben wird der Chirurg immer einen mehr oder weniger breiten Randbezirk innerhalb der Prostata übriglassen, um nicht versehentlich die Kapsel zu durchstoßen. Gerade in diesem Restgewebe können die Krebsherde aber stecken. Ferner ist das Risiko hoch, dass durch den Eingriff in erheblicher Anzahl Krebszellen aus ihrem Verband gelöst und in den Blutkreislauf geschwemmt werden.
 
Eine systemische, d. h. den ganzen Körper betreffende, Therapie wird seit Ende der 1990er Jahre in Deutschland zunehmend bekannt, wird aber von kaum einem Arzt von sich aus angeboten, geschweige denn empfohlen, die sog. "Dreifache Hormonblocka­de“ (DHB), die in den USA von einigen auf den Prostatakrebs spezialisierten Onkologen entwickelt wurde. Über die DHB wird in den einschlägigen Internet-Foren recht viel geschrieben und diskutiert. Die DHB ist keine permanente, d. h. zeitlich unbegrenzte, Androgenblockade, sondern sie wird in der Regel über einen Zeitraum von 13 Monaten ausgeführt, an die sich eine allerdings lebenslange Erhaltungstherapie mit nur noch einem Präparat (Proscar oder Avodart) anschließt. Die 13 Monate sind kein Zuckerschlecken, aber danach gewinnen Sie Ihre volle Lebensqualität wieder.
 
Ferner propagieren einige Ärzte die sog. "Intermittierende Androgenblockade“ (IAB, IHB, IADT). Dabei folgt auf eine zeitlich befristete Androgenblockade eine "Auszeit“, in der der Körper wieder Androgene produzieren darf und der Patient sich dadurch viel besser fühlt (mann weiß erst, wozu das Testosteron gut ist, wenn mann keins mehr hat!). Ist das PSA wieder auf einen willkürlich gewählten Wert angestiegen – z. B. den ursprünglichen Wert oder die Hälfte davon –, wird die Prozedur wiederholt. Sowohl über die Zeitdauer der Blockade als auch den Schwellwert des PSA-, bei dem die Auszeit zu beenden ist, herrscht weitgehend Uneinigkeit; nahezu jeder Arzt wählt sie anders, und vermutlich häufig zu kurz bzw. zu niedrig.
 
Es sei zum Thema Hormontherapie hinzugefügt, dass es durchaus auch Patienten gibt, die mit einer einfachereren Form der Androgenblockade ihren Krebs unter Kontrolle halten, über einen zumindest längeren Zeitraum oder permanent. Auch hier gilt, dass jeder Krebs sich anders verhält.
 
Sie werden auch von Chemotherapien gehört haben, wie sie z. B. beim Brustkrebs der Frauen bereits frühzeitig eingesetzt werden. Die wirken zwar, wie die Hormonblockade, auch systemisch, sind aber beim Prostatakrebs allesamt keine Ersttherapien und werden erst dann eingesetzt, wenn alle anderen Therapien einschließlich der Hormonblockade versagt haben und der Krebs auf eine hormonelle Behandlung nicht mehr anspricht. Solange der Krebs dies aber tut, ist die Hormontherapie bei Vorliegen einer systemischen Erkrankung die erste Wahl. Man mag darüber grübeln, warum, anders als beim Brustkrebs, beim Prostatakrebs Chemotherapeutika wie Taxo­tere® erst relativ spät eingesetzt werden, statt zu versuchen, ihn in einem frühen Stadium zu vernichten. Der Grund ist schlicht, dass noch niemand entsprechende Studien durchgeführt hat.
 
Es gibt Karzinome mit hohem Gleason-Grad – 4 und 5, entsprechend Gleason-Summen 8 bis 10 – die nur noch ganz wenig PSA ausschütten und deshalb kaum an erhöhten PSA-Werten zu erkennen sind, die aber hochaggressiv sind und auf Androgenentzug, Bestrahlung und Chemotherapie kaum oder gar nicht ansprechen. Wenn eine solche Krebszellpopulation vorliegt, bedeutet das Probieren dieser drei Therapiearten nur einen Zeitverlust und gibt dem Krebs Gelegenheit, sich derweil weiter auszubreiten.
 
Ob eine derartige Zellpopulation vorliegt, kann der Pathologe durch eine zusätzliche ("immunhistochemische“) Untersuchung feststellen. Besteht ein solcher Verdacht (hoher Gleason-Grad bei niedrigem PSA trotz relativ großen Tumorvolumens), dann ist der wahrscheinlich beste Rat, den man geben kann, diese Untersuchung machen zu lassen, etwaige bereits befallene Lymphknoten lokalisieren zu lassen und sich anschließend die Prostata, gezielt diese Knoten und darüberhinaus alle weiteren ca. 20 regionalen Lymphknoten entfernen zu lassen. Es ist in dieser Situation die nach derzeitigem Stand der Kenntnis und der Medizin einzige Chance, die Sie haben!
 
Eine sehr gute und umfangreiche Zusammenfassung aller gängigen Therapien mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen und Anwendungsprofilen von dem amerikanischen Onkologen Dr. Mark Scholz gibt es als deutsche Übersetzung bei den KISP-"Texten“.

 

Ralf-Rainer Damm

Termine

21. August 2019
„Offene Sprechstunde“ mit Prof. Dr. med. Sperling, Chefarzt der Urologischen Klinik Maria Hilf
18.00 Uhr
Veranstalter: Prostatakrebs Selbsthilfe Mönchengladbach
Veranstaltungsort: Paritätisches Zentrum, Friedhofstraße 39 in 41236 Mönchengladbach-Rheydt

 

 21. bis 22. August 2019
Therapieseminar der SHG Bottrop
Veranstalter: SHG Bottrop
Veranstaltungsort: „Die Wolfsburg“, Falkenweg 6, 45478 Mülheim a.d.Ruhr
Das Programm finden Sie hier

 

29. August 2019
Vortrag von Priv.-Doz. Dr. med. Jochen Heß, stellvertretender Klinikdirektor, Urologie, Universitätsmklinikum Essen zum Thema „Erektile Dysfunktion und Inkontinenz"
19.30 Uhr
Veranstalter: SHG Wuppertal
Veranstaltungsort: Helios Klinikum Wuppertal, Heusner Str. 40, 42283 Wuppertal-Barmen, Im Konferenzzentrum (Eingang Torbogen, direkt am Haupteingang)

 

31. August 2019
Tag der offenen Tür im Helios Klinikum Bad Saarow
10.00 bis 14.00 Uhr
Veranstaltungsort: Helios Klinikum Bad Saarow, Pieskower Straße 33, 15526 Bad Saarow
Veranstalter: Helios Klinikum
Die SHG Fürstenwalde wird mit einem Infostand vertreten sein

 

31. August 2019
CIO-Krebs-Informationstag zum Thema "Immuntherapie bei Krebs"
9.00 bis 15.30 Uhr
Veranstalter: Abteilung für Integrierte Onkologie CIO Bonn, Universitätsklinikum Bonn
Veranstaltungsort: Kurfürstliches Schloss, Am Hof 1, 53113 Bonn
Weitere Informationen finden Sie hier
Die SHG Bonn und Rhein-Sieg wird mit einem Infostand vertreten sein

 

31. August 2019
27. Burgdorfer Selbsthilfetag
10.00 bis 14.00 Uhr
Veranstaltungsort: Burgdorf, Spittaplatz
Veranstalter: Gemeinschaft der Burgdorfer Selbsthilfegruppen
Die SHG Burgdorf wird mit einem eigenen Infostand vertreten sein

 

3. September 2019
Vortrag von Frau Jutta Heidl, Dipl. Sozialarbeit. Bergmannsheil zum Thema "Schwerbehindertengesetz
Antragstellung, Merkzeichen etc."
18.00 Uhr
Veranstaltungsort: Seminarraum der REHA-Klinik Bergmannsheil, Schernerweg 4, 45894 Gelsenkirchen-Buer (Haupteingang: Links durch die Lobby, dem langen Gang bis in den nächsten Gebäudetrakt folgen)
Veranstalter: SHG Gelsenkirchen-Buer

 

7. September 2019
Sonnenblumenfest der Sächsischen Krebsgesellschaft
ab 13.00 Uhr
Ort: Schlobigpark Zwickau
Veranstalter: Sächsische Krebsgesellschaft e. V.
Weitere Informationen finden Sie hier
Die SHG Zwickau wird mit einem Infostand vertreten sein

 

8. September 2019
Tag der Selbsthilfe im Kreis Gütersloh
13.00 bis 18.00 Uhr
Ort: Rietberg
Veranstalter: BIGS Gütersloh
Die SHG Gütersloh wird mit einem Infostand vertreten sein

 

9. September 2019
Gruppengespräch mit Facharzt M. Lünzmann, Urologe in Bottrop
18 Uhr
Veranstalter: SHG Bottrop
Veranstaltungsort: Verwaltungsgebäude des Knappschaftskrankenhauses Bottrop, Alten Personalkantine, Osterfelder Str. 157, 46242 Bottrop (Gebäude hinter dem Krankenhaus, neben dem Reha-Zentrum prosper)

 

13. September 2019
Vortrag von Prof. Dr. Arnulf Stenzel, Klinik für Urologie Uni Tübingen zum Thema „Stand derTherapie des katastrionsresistenten Prostatakarzinom“
Veranstaltungsort: Gesundheitszentrum Federsee-Bad Buchau
Die SHG Bad Buchau-Federsee wird mit einem Infostand vertreten sein

 

14. September 2019
Selbsthilfetag aller Neustädter Selbsthilfegruppen
11.00 bis 15.00 Uhr
Veranstaltungsort: Gemeindehaus der ev. Kirche
Veranstalter: Zusammenschluss Neustädter Selbsthilfegruppen und Kibis

 

14. September 2019
Tag der Selbsthilfe Limburg „Hand ind Hand für unsere Gesundheit“
10.00 bis 15.00 Uhr
Veranstalter: Landkreis Limburg-Weilburg
Veranstaltungsort: Stadthalle Limburg
Weitere Informationen finden Sie hier
Die SHG Limburg-Weilburg wird mit einem Infostand vertreten sein

 

18. September 2019
Vortrag von Dr. Wolfgang Schwarz, Palliativmediziner, Hospiz St. Marianus, Bardowick zum Thema „Der Tod - ein neuer Anfang? - Visionen und Erfahrungen an der Schwelle des Seins"
18.30 Uhr
Veranstalter: Krebsberatungsstelle Soltau (Außenstelle des OAK Walsrode), Bahnhofstraße 15, 29614 Soltau
Veranstaltungsort: Bibliothek Waldmühle, Mühlenweg 4, 29614 Soltau

 

19. September 2019
18. BKK Selbsthilfe-Tag im Rahmen der REHACare International in Düsseldorf
Weitere Informationen und Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier

 

20. September 2019
12. Krebsaktionstag
10.00 bis 16.30 Uhr
Veranstalter: Pflegeteam der Medizinisch Onkologischen Tagesklinik, Universitätsklinikum Ulm, CCCU
Veranstaltungsort: Universitätsklinikum Ulm, Klinik für Innere Medizin, Foyer Ebene 2, Oberer Eselsberg, Albert-Einstein-Allee 23, 89081 Ulm

 

21. September 2019
Öffentliches Patientenforum im Rahmen der Herbsttagung des BPS-Regionalverbands Neue Bundesländer
Referenten und Themen: Dr. Hamza, Chefarzt der Klinik für Urologie und Andrologie am Klinikum St. Georg Leipzig: „Fortschritte bei der Behandlung urologischer Patienten am Klinikum St. Georg in Leipzig "; Dr. med. Töpfer, OA an der Klinik für Urologie und Andrologie: „Welche Anforderungen stellt der Antrag "Zertifiziertes Prostatakrebszentrum" an die Klinik für Urologie und Andrologie im Klinikum?; Dr. med. Schule, niedergelassener Urologe in Markleeberg/Leipzig: „Ambulanter Spezialärztlicher Verband (ASV ) in der Urologie-Fortschritt oder Stillstand?“
9.00 bis 12.00 Uhr
Veranstaltungsort: Klinikum St.Georg Leipzig, Delitzscher Str. 141, 04129 Leipzig
Veranstalter: BPS-Regionalverband Neue Bundesländer 

 

23. September 2019
18.30 Uhr
Fragestunde „Erkrankungen der Prostata – Früherkennung, Therapie, Nachsorge“ mit Prof. Dr. Andreas Manseck, Direktor Urologische Klinik und Leiter ProstatakarzinomZentrum, Klinikum Ingolstadt
Veranstalter: Psychosoziale Krebsberatungsstelle Ingolstadt der Bayerischen Krebsgesellschaft e.V., Tel. 0841 - 2205076 13, E-Mail: kbs-ingolstadt@bayerische-krebsgesellschaft.de
Veranstaltungsort: Caritas-Pirckheimer-Haus, Schlaggasse 8, 85072 Eichstätt

 

23. bis 26. September 2019
Thementage in Eichstätt
Veranstalter: Psychosoziale Krebsberatungsstelle Ingolstadt der Bayerischen Krebsgesellschaft in Kooperation mit der Caritas Sozialstation in Eichstätt
Das Programm finden Sie hier

 

26. September 2019
„Allgemeine Sprechstunde“ von Johannes Wessel, Barmer
19.30 Uhr
Veranstalter: SHG Wuppertal
Veranstaltungsort: Helios Klinikum Wuppertal, Heusner Str. 40, 42283 Wuppertal-Barmen, Im Konferenzzentrum (Eingang Torbogen, direkt am Haupteingang) 

 

1. Oktober 2019
Vortrag von Dr. R. Haerting, Facharzt für Urologie zum Thema "Mein PSA-Wert steigt, (wieder)
was soll ich machen?"
18.00 Uhr
Veranstaltungsort: Seminarraum der REHA-Klinik Bergmannsheil, Schernerweg 4, 45894 Gelsenkirchen-Buer (Haupteingang: Links durch die Lobby, dem langen Gang bis in den nächsten Gebäudetrakt folgen)
Veranstalter: SHG Gelsenkirchen-Buer

 

10. Oktober 2019
Patiententag im Rahmen des Deutschen Kongresses für Versorgungsforschung
10.30 Uhr – 18.45 Uhr
Veranstaltungsort: Urania Berlin e.V., An der Urania 17, 10787 Berlin
Veranstalter: Deutsches Netzwerk Versorgungsforschung e. V.
Weitere Informationen und Anmeldung finden Sie hier
Die Teilnahme ist nach vorheriger Anmeldung kostenfrei

 

23. Oktober 2019
Vortrag von Uta Köppen, Psychoonkologin, Siloah-Krankenhaus, Hannover zum Thema „Fatigue - die krankhafte Müdigkeit"
18.30 Uhr
Veranstalter: Krebsberatungsstelle Soltau (Außenstelle des OAK Walsrode), Bahnhofstraße 15, 29614 Soltau
Veranstaltungsort: Bibliothek Waldmühle, Mühlenweg 4, 29614 Soltau

 

26. Oktober 2019
Offene Krebskonferenz 2019 unter dem Motto „Miteinander reden – verstehen– gemeinsam handeln“
10.00 bis 16.00 Uhr
Veranstalter: Stiftung Deutsche Krebshilfe und Deutsche Krebsgesellschaft
Veranstaltungsort: Campus Westend, Frankfurt am Main
Weitere Informationen finden Sie hier

 

31. Oktober 2019
Vortrag von Bernd Troche, BPS-Landesverband NRW, zum Thema „Studien-Aussage über das Überleben bei Prostatakrebs“
19.30 Uhr
Veranstalter: SHG Wuppertal
Veranstaltungsort: Helios Klinikum Wuppertal, Heusner Str. 40, 42283 Wuppertal-Barmen, Im Konferenzzentrum (Eingang Torbogen, direkt am Haupteingang)

 

5. November 2019
Vortrag von Dr. T. Peiler, Facharzt für Urologie zum Thema "Personalisierte Therapie in der Urologie,
bezogen auf das Prostatakarzinom"
18.00 Uhr
Veranstaltungsort: Seminarraum der REHA-Klinik Bergmannsheil, Schernerweg 4, 45894 Gelsenkirchen-Buer (Haupteingang: Links durch die Lobby, dem langen Gang bis in den nächsten Gebäudetrakt folgen)
Veranstalter: SHG Gelsenkirchen-Buer

 

11. November 2019
Gruppengespräch mit Facharzt M. Lünzmann, Urologe in Bottrop
18 Uhr
Veranstalter: SHG Bottrop
Veranstaltungsort: Verwaltungsgebäude des Knappschaftskrankenhauses Bottrop, Alten Personalkantine, Osterfelder Str. 157, 46242 Bottrop (Gebäude hinter dem Krankenhaus, neben dem Reha-Zentrum prosper)

 

15. November 2019
Tanzen ist die beste Medizin mit Senioren – Tanzgruppe mit Claudia Bronner, Landesvorsitzende BW Seniorentanze.V.
Veranstaltungsort: Gesundheitszentrum Federsee-Bad Buchau
Die SHG Bad Buchau-Federsee wird mit einem Infostand vertreten sein

 

16. November 2019
2. Bayerischer Selbsthilfekongress zum Thema „Tragende Netze erleben – Selbsthilfekompetenz im Gesundheitswesen"
9.30 bis 16.30 Uhr
Veranstalter: Selbsthilfekoordination Bayern und Selbsthilfekontaktstellen Bayern e.V. in Kooperation mit der Selbsthilfekontaktstelle der Diakonie Hochfranken
Veranstaltungsort: Freiheitshalle, Kulmbacher Str. 4, 95030 Hof
Weitere Informationen finden Sie hier

 

23. November 2019
Informationstag Prostatakrebs 2019 mit dem Schwerpunkt „Stellenwert der Psychoonkologie für Prostatakrebspatienten“
9.30 bis 14.00 Uhr
Veranstaltungsort: Caritas-Krankenhaus St. Josef, Landshuterstraße 65, 93053 Regensburg, Hörsaal
Veranstalter: Klinik für Urologie Caritas-Krankenhaus St. Josef/PROCAS Selbsthilfegruppe Regensburg/Oberpfalz

 

27. November 2019
Vortrag von Sascha Brinkmann, Facharzt für Allgemeinmedizin, Gemeinschaftspraxis „Health Prevent", Hannover zum Thema „Die Bedeutung der Darmflora bei der Krebsentstehung und -behandlung"
18.30 Uhr
Veranstalter: Krebsberatungsstelle Soltau (Außenstelle des OAK Walsrode), Bahnhofstraße 15, 29614 Soltau
Veranstaltungsort: Bibliothek Waldmühle, Mühlenweg 4, 29614 Soltau

 

28. November 2019
Vortrag von Dr. med. J. Gleißner, MVZ/DGU Hofaue Wuppertal zum Thema „Bericht vom DGU-Kongress 2019“
19.30 Uhr
Veranstalter: SHG Wuppertal
Veranstaltungsort: Helios Klinikum Wuppertal, Heusner Str. 40, 42283 Wuppertal-Barmen, Im Konferenzzentrum (Eingang Torbogen, direkt am Haupteingang)

 

 

 

 







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