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Für welche Therapie soll ich mich entscheiden?

Die Therapie-Entscheidung

Lassen Sie sich von niemandem – auch nicht von Ihrem Arzt – zu einer raschen und damit möglicherweise übereilten Entscheidung drängen. Wenn Ihr Arzt den Beleidigten spielt, weil Sie sich mehr Bedenkzeit ausbedingen, statt seinem Rat zu folgen und sich unverzüglich in den nächsten Tagen zur Operation ins Krankenhaus zu begeben, dann wechseln Sie schleunigst den Arzt. Es geht nicht um die persönliche Befindlichkeit dieses Mannes, sondern darum, wie Ihr weiteres Leben verlaufen wird, Sie müssen mit den Folgen leben können! Wenn Sie sich nicht trauen, dem Arzt fest gegenüberzutreten, dann lassen Sie sich von jemandem mit robusterer Natur begleiten, Ihrer Frau, Ihrem Sohn, Ihrer Tochter, einem Freund, wem immer. Sie haben das Recht, eine Person Ihres Vertrauens mitzubringen.
 
Es gibt keine allein seligmachende Therapie, die allen anderen überlegen wäre (die meisten Urologen halten trotzdem die RPE für den "Goldstandard“), und es gibt keine "Therapie light“, d. h. eine ohne jegliche Beeinträchtigung leicht wegzusteckende Behandlung, wobei hier das "beobachtende Abwarten“ (Watchful Waiting) nicht zu den Therapien gezählt werden soll. Jede Therapie hat Vor- und Nachteile, die zum Teil nur subjektiv zu beurteilen sind.
 
Die Behandlungsergebnisse anderer Patienten geben auch bei gleicher oder ähnlicher Ausgangslage nur bedingt etwas für Ihren Fall her. Jeder Krebs und auch jeder Patient ist anders, und was bei dem einen Patienten gut gewirkt hat, kann bei dem anderen versagen, was den einen Patienten umhaut (z. B. eine Chemotherapie – dazu weiter unten mehr –), verkraftet der andere recht gut. Der eine kann 14 Tage nach der Entfernung seiner Prostata schon wieder kontinent sein und seiner beruflichen Tätigkeit nachgehen, der andere sein Leben lang nicht mehr.Machen Sie sich vor jeder Entscheidung über die möglichen Therapien mit ihren Erfolgsaussichten, Risiken und Nebenwirkungen so umfassend wie möglich kundig. Dabei helfen Ihnen die Seiten von BPS und KISP (Kontakt-, Informations- und Selbsthilfestelle Prostatakrebs) (www.prostatakrebse.de). Beachten Sie bei KISP auch die weiteren Themen im "Forumextrakt“. Darin sind Forumsbeiträge ebenfalls Betroffener nach Themen geordnet zusammengestellt, die seit Bestehen dieses Forums, Ende des Jahres 2000, eingingen, darunter zu den Themenkreisen

  • Therapien,
  • Therapie-Entscheidung,
  • Therapie-Erfahrungen, 
 
aber auch zu vielen anderen für Sie sicher interessante Themen.Der Prostatakrebs ist von allen ca. 130 Krebsarten, von denen der Mensch befallen werden kann, der sich am langsamsten ausbreitende Krebs überhaupt. In aller Regel haben Sie darum genug Zeit, sich mit den Vor- und Nachteilen der in Betracht kommenden Therapien vertraut zu machen, bevor Sie eine Entscheidung treffen. Wirkliche Eile, aber dennoch keine Entscheidung innerhalb von Tagen, ist nur geboten bei einem aggressiven (d. h. Gleason-Summe 4+3 oder höher) und/oder einem lokal fortgeschrittenen (klinisches Stadium T3, T4) und/oder sogar metastasierten Prostatakrebs. In diesen Fällen kommt eine lokale Therapie [Radikale Prostatektomie (RPE), Strahlentherapie (extern oder Brachy), hochintensiver fokussierter Ultraschall (HIFU)] ohnehin nicht mehr in Betracht. Gerade darum ist es so wichtig, das Stadium möglichst genau zu kennen, um sich nämlich gar nicht erst auf eine Therapie einzulassen, die von Anfang an wenig Aussicht auf Erfolg hat, aber einen beträchtlichen Flurschaden hinterlassen kann.
 
Mit der Entscheidung zu einer Therapie ist jeder Betroffene ganz auf sich allein gestellt, und jeder hat dabei andere Gewichtungen:
 
Kann und will ich mit und in dem Bewusstsein leben, vielleicht noch Krebszellen im Körper zu haben? Welche potenziellen Einschränkungen der Lebensqualität nehme ich in Kauf?

Jede Therapie hat ihre spezifischen Neben- und Folgewirkungen. Eine "Therapie light" gibt es nicht.

Liegen andere Erkrankungen vor (Diabetes, Herz-Kreislauf-Insuffizienz, MS usw.), die meine Lebenserwartung und Lebensqualität ohnehin einschränken und an denen ich vermutlich eher sterben werde als an einem nicht aggressiv behandelten Prostatakarzinom geringer Aggressivität, mit dem ich auch unbehandelt noch jahrelang leben könnte, bevor es Symptome zeigt?

Beraten Sie sich auch mit Ihren Angehörigen und suchen Sie Kontakt zu einer PK-Selbsthilfegruppe in Ihrer Nähe. Adressen finden Sie unter "Selbsthilfegruppenarbeit“ - "Selbsthilfegruppen in Deutschland“. Dem BPS sind bereits über 170 Selbsthilfegruppen angeschlossen.

Sichere Heilung, d. h. Befreiung von Ihrem Krebs für den Rest Ihres Lebens, kann Ihnen keine Therapie versprechen. Ein Arzt, der Ihnen (wie es immer wieder noch vorkommt) eine z. B. 98-prozentige Heilungschance bei Operation verspricht (aber natürlich nie schriftlich garantieren wird!), hat entweder keine Ahnung vom Prostatakrebs, oder er lügt Sie wider besseres Wissen an. Seriöse Ärzte geben selbst bei günstigsten Voraussetzungen (PSA-Wert <10 ng/ml, Gleason-Summe 3+3 oder niedriger, T1/T2, N0M0) eine Versagensquote von etwa 25-30 % an, d. h. bei fast jedem dritten bis vierten Prostatektomierten mit günstigsten Voraussetzungen meldet sich der Krebs irgendwann wieder und erfordert eine weitere Therapie. Bei weniger günstigen Voraussetzungen, aber auch bei einem ungeübten Operateur, ist die Rückfallquote noch höher. Bisher gibt es keinen Weg sicher vorherzusagen, wer zu den glücklichen 70 % Geheilten und wer zu den 30 % nicht Geheilten gehören wird.

 
Wenn Sie sich zur Radikalen Prostatektomie (RPE) entschließen, dann lassen Sie sie unbedingt von einem Operateur vornehmen, der jährlich mindestens 200 dieser Eingriffe durchführt!
Ärzte, die auf eine gute Erfolgsstatistik Wert legen, operieren niemanden mit einem PSA-Wert >10 ng/ml, einer Gleason-Summe von 7 oder größer und einem T3, geschweige denn T4. Ein guter Chirurg entfernt bei der RPE zunächst die der Prostata nächstgelegenen Beckenlymphknoten und lässt sie sofort von einem Pathologen auf Krebsbefall untersuchen. Sind sie positiv, d. h. krebsbefallen, dann bricht dieser Chirurg die Operation ab und rät zu einer systemischen Behandlung, weil die Wahrscheinlichkeit zu hoch ist, dass sich der Krebs über die Lymphbahnen bereits im Körper weiter ausgebreitet hat. Es gibt aber leider auch Chirurgen, die munter darauf los operieren, auch wenn die Heilungschance nahe Null ist.Im Allgemeinen wird niemand mehr operiert, der über 70 Jahre alt ist, wegen der körperlichen Belastung durch eine Operation (eine Prostatektomie ist kein leichter, sondern ein schwerer Eingriff!), weil ein Mann in diesem Alter kaum eine Chance hat, seine Inkontinenz noch einmal in den Griff zu bekommen, und weil er demgegenüber auch ohne Operation, sondern mit einer der anderen, weniger belastenden Behandlungsoptionen eine gute Chance hat, in hoffentlich gesegnetem Alter an etwas anderem zu sterben als an seinem Prostatakrebs. Nahezu sicher sind Ihnen bei einer Prostatektomie nur die Nebenwirkungen, zu denen viele Urologen schon weitaus schweigsamer werden: Zumindest vorübergehende – im schlimmsten Fall aber auch lebenslange – Harninkontinenz und in den allermeisten Fällen bleibende Impotenz. Die oft versprochene "nervenschonende Operation“, bei der die Erektionsnerven erhalten bleiben sollen, ist in den meisten Fällen eine schöne Illusion.
 
Einer der bekanntesten deutschen Prostata-Chirurgen, Prof. Huland vom Universitätsklinikum in Hamburg-Eppendorf, nannte einmal die folgenden Zahlen: Vollständige Erektionen gaben 17,2 Prozent der einseitig nervenschonend und 56,1 Prozent der beidseitig nervenschonend behandelten Patienten an. Wurden die Erektionsnerven bei der Operation beschädigt, dann helfen auch Viagra, Cialis und Co. nicht mehr, entgegen den kühnen Behauptungen mancher Urologen!
 
Eine kosmetische Nebenwirkung der RPE, die von den Urologen auch gerne mit Schweigen übergangen wird, ist die Verkürzung des Penis. Mit der Prostata wird ein Stück der Harnröhre entfernt, entsprechend der Länge der Prostata. Das können bei sehr großen Prostatae bis zu ca. 4 cm sein. Die beiden Stümpfe der Harnröhre (am Blasenhals und zum Penis hin) werden wieder zusammengefügt (diese Nahtstelle wird als Anastomose bezeichnet). Dazu muss der Penis in den Körper hineingezogen werden (die Blase wird kaum nachgeben); der außerhalb des Körpers liegende Teil wird entsprechend kürzer. Als Folge ist die Vorhaut zu lang, was u. a. Probleme bei der Hygiene verursachen kann. Manche Männer leiden dann unter ständigen Entzündungen der Eichel. In einer amerikanischen Studie gaben 71 % der befragten Männer an, dass ihr Penis nach der Operation kürzer war als vorher.
 
Wenn Sie zu starker Narbenbildung neigen (vielleicht wissen Sie es von einer früheren Operation her), dann haben Sie ein hohes Risiko, dass auch die Anastomose nach einiger Zeit wuchert und Ihre Harnröhre verschließt oder sie zumindest stark verengt (sog. "anastomotische Striktur“). Es gibt Männer, die sich regelmäßig einem Eingriff unterziehen müssen, um wieder "durchlässig“ zu werden. Viele Männer merken erst einige Zeit nach der Operation, wie sehr ihnen alle diese mit der RPE verbundenen potenziellen Nebenwir­kungen physisch und psychisch zu schaffen machen.

Bei der Bestrahlung sind mehrere Möglichkeiten zu unterscheiden.

Es gibt die externe (perkutane = durch die Haut vorgenommene) Bestrahlung, bei der das Gewebe zwischen Bestrahlungsgerät und Prostata die größte Strahlenlast abbekommt, und die Brachytherapien (von griechisch brachy = nah), entweder mit der Implantation von sog. "Seeds“ (radioaktiven Partikeln kurzer Halbwertszeit, auch "Low-dose radiation brachy“, LDR-Brachy genannt) oder das "Afterloading“ ("High-dose radiation brachy“, HDR-Brachy), wobei zunächst mittels einer Schablone nichtstrahlende Hohlnadeln in die Prostata gestoßen werden, in die dann in mehreren Sitzungen für eine genau bemessene Zeit radioaktive Stäbchen eingeführt und anschließend wieder entfernt werden. Die Heilungschancen sind ähnlich wie bei der RP, wobei neueste Untersuchungen der Uniklinik Kiel, wo das Verfahren entwickelt wurde, zu dem Ergebnis kommen, dass mit der HDR-Brachy eine etwas höhere Heilungsrate erzielt wird als mit der LDR-Brachy, so dass sie wohl zu bevorzugen ist, wenn anhand der Ausgangssituation eine Brachytherapie in Betracht kommt und schließlich gewählt wird.
 
Eine fortschrittliche externe Bestrahlungstechnik, bei der die Strahlen möglichst exakt dosiert und platziert werden, ist die "Intensitätsmodulierte Strahlentherapie“ (IMRT). Sehr ausführliche Beschreibungen einschließlich  Berichten über die eigenen Erfahrungen mit der IMRT finden Sie aus den Federn von Helmut Illini und Rolf Liczmanski bei KISP  => "Texte“.
 
Impotenz tritt bei den Formen der Bestrahlung seltener auf, recht häufig sind dagegen zumindest vorübergehende Nebenwirkungen durch die Bestrahlung und die Schädigung auch des gesunden Gewebes in der Umgebung der Prostata. Befindet sich der Tumor nahe der Harnröhe (die Mehrzahl der Tumore entwickeln sich allerdings in der Außenzone der Prostata), kommt es nach der Bestrahlung oft zu Beschwerden beim Wasserlassen, die aber in den meisten Fällen mit der Zeit abklingen. Wer allerdings schon vor der Behandlung Probleme mit dem Wasserlassen hatte, weil z. B. die auch gutartig wuchernde Prostata die Harnröhre abschnürte, der sollte es sich zweimal überlegen, ob er sich bestrahlen lässt, denn seine Probleme werden zunehmen. Das gleiche gilt, wenn Sie bereits einen Diabetes haben. Bei Diabetikern sind die Gefäßwände bereits spröde, also vorgeschädigt. Eine Bestrahlung würde diesen Zustand noch verschlimmern. Es ist gut möglich, dass nicht alle onkologischen Radiologen diesen Umstand hinreichend in Betracht ziehen.

Worüber kein Mann spricht, und worüber darum auch im Diskussionsforum absolut nichts erscheint, obwohl es vorkommt, ist Stuhlinkontinenz durch Schädigung des Darmschließmuskels nach einer lokalen Therapie. Das Rektum (der Enddarm) befindet sich ja nur wenige Millimeter von der Prostata entfernt. Schätzungen darüber, wie oft so etwas vorkommt, liegen bei einigen Prozent (bei der RPE durch Beschädigung des Darmschließmuskels bei etwa 5 %). Gute Strahlenkliniken, wie z. B. die Uniklinik in Kiel, die in Deutschland mit den besten Ruf genießt, die Klinik am Ring in Köln oder die Städtischen Kliniken in Offenbach, werden von einer Bestrahlung abraten, wenn sich der Tumor, und damit die etwaigen Seeds, zu nahe am Darm befinden. Solche Kliniken setzen auch keine Seeds mehr, wenn das PSA höher ist als 10 ng/ml, die Gleason-Summe größer als 3+3 oder das Tumorstadium ungünstiger ist als T2a, weil sich dann die Erfolgsaussichten für eine tatsächliche Heilung rapide verringern (siehe hierzu z. B. die Webseite der Urologischen Abteilung der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg (http://www.ma.uni-heidelberg.de/inst/uro/brachytherapie-planung-ablauf-risiken-vorteile.html).

 

Die Strahlung nimmt mit dem Quadrat der Entfernung von der Strahlungsquelle ab; etwas davon werden der Darm, die Blase und andere in der Nähe befindliche Organe immer abbekommen. Allerdings sind die verwendeten Isotope so gewählt, dass die Strahlendosis schon nach wenigen Millimetern stark nachlässt, weil sie durch das Gewebe gedämpft wird.

Eine Übersicht über alle strahlentherapeutischen Einrichtungen in Deutschland finden Sie bei http://www.degro.org/links_idx.htm .

Eine Bestrahlung ist nur einmal möglich. Das einmal bestrahlte Gewebe "vergisst“ nicht, und bei einem etwaigen nächsten Mal – wenn beim ersten Mal der Krebs nicht beseitigt werden konnte – bestünde die Gefahr, dass sich ein Strahlenkrebs entwickelt. Auch hat sich nach einer Bestrahlung (bereits der ersten!) das Gewebe so verändert, dass eine Operation in der Regel nun nicht mehr möglich ist. Es würde nach dem Eingriff nicht mehr heilen.
 
Alle paar Jahre wird ein neues Bestrahlungsverfahren entwickelt, in der Regel mit dem Ziel, die Wirksamkeit weiter zu erhöhen und die potenziellen Nebenwirkungen zu vermindern. Trotzdem bleibt eine Bestrahlung immer eine lokale, bestenfalls eine regionale, Therapie.
 
Manche Ärzte entfernen – weil sie schon einmal dabei sind – zusammen mit der Prostata auch gleich die Hoden (Orchiektomie), zwecks  dauerhaftem Hormonentzug. Wir halten das für ein barbarisches Verfahren, und es wird anscheinend hauptsächlich noch in einigen konservativeren Gegenden Deutschlands durchgeführt, warum auch immer. Ein Hormonentzug (oder eine Orchiektomie) gleich im Anschluss an eine RPE deutet darauf hin, dass der Arzt selbst nicht an einen kurativen Erfolg der RPE glaubt. Von dauerhaftem Hormonentzug wie auch durch eine Orchiektomie weiß man, dass er längerfristig unweigerlich zu Osteoporose führt. Es gibt aber Hinweise darauf, dass unter gewissen Umständen ein hoher Testosteronspiegel nach einer Therapie sogar günstiger für den Krankheitsverlauf sein kann als ein dauerhaft im Kastrationsbereich befindlicher.
 
Der Arzt ist verpflichtet, Sie über alle Risiken und möglichen Folgen einer Operation und auch über alle verfügbaren Alternativen umfassend aufzuklären, und zwar nicht erst dann, wenn Sie schon unter dem Einfluss des Narkosemittels sind und auf dem Operationstisch liegen! Tut er das nicht, oder stellen Sie gar erst nach dem Aufwachen aus der Narkose fest, dass Ihnen nebenbei auch die Hoden entfernt wurden, hat der betreffende Arzt eine gravierende, straf- und zivilrechtlich relevante Pflicht- und Körperverletzung begangen.Andere lokale Therapien werden gegenüber diesen beiden genannten seltener angewandt, und es liegen für sie zum Teil noch keine Langzeiterfahrungen (zehn Jahre oder länger) mit großen Patientenkollektiven  vor: HIFU, Kryotherapie. Dennoch können es interessante Optionen sein, und es könnte sich für Sie lohnen, sie mit in Betracht zu ziehen.
 
Die Kryotherapie (Kältebehandlung) wird in Deutschland selten als Behandlungsmöglichkeit genannt; in USA scheint sie etwas weiter verbreitet zu sein. Bei dieser Therapie werden die Krebsherde mehrmals hintereinander tiefgefroren und wieder aufgetaut. Das Gewebe – natürlich ist auch gesundes Gewebe dabei – stirbt dabei ab und wird anschließend vom Körper abgebaut und entsorgt.

Auf der Seite des National Cancer Institute (USA) findet sich folgende ergänzende Information dazu:

"Bei der Kryotherapie wird der Chirurg durch Ultraschall geführt. Sie wird oft angewandt, wenn der Krebs zwar fortgeschritten, aber noch auf die Prostata begrenzt ist, und wenn eine Operation nicht in Betracht kommt. Hierbei wird die Prostata nicht entfernt. Bei der Kryotherapie können der Enddarm (das Rektum) beschädigt werden, der Hodensack (das Skrotum) anschwellen, der Penis schmerzen oder taub sein, der Urinfluss blockiert sein. In einem von 200 Fällen stellt sich zwischen dem Rektum und der Prostata eine Verbindung (eine Fistel) ein. Das Ergebnis ist in hohem Maße von Geschick und Erfahrung des Arztes abhängig. Die Erfolgsrate ist möglicherweise nicht so hoch wie bei der Prostatektomie oder jeder Form externer Bestrahlung. Langzeitergebnisse sind noch nicht bekannt."

Eine Liste deutscher Kliniken, an denen die Kryotherapie angeboten wird, finden Sie bei KISP unter "Texte".

Gelegentlich wird nach der Hyperthermie gefragt. Gegen den Prostatakrebs wird sie in Deutschland als Therapie gegen den Prostatakrebs nur von wenigen Instituten angeboten. Es sind auch nur ganz wenige Erfahrungsberichte bekannt, und die klingen nicht überzeugend. Bei der Hyperthermie wird eine Sonde in die Harnröhre eingeführt und mit ihrer Hilfe das Gewebe auf 42 °C erwärmt. Krebsgewebe verträgt diese Erwärmung schlechter als gesundes Gewebe und stirbt ab – so die Theorie. Das trifft bei bestimmten Krebsarten sicher auch zu, bei denen der Tumor gut zugänglich ist, und dort wird die Hyperthermie wohl auch ganz erfolgreich eingesetzt. Beim Prostatakrebs ist aber das Problem, dass 70 bis 80 Prozent der Tumore in der Peripherie der Drüse, nahe der Kapsel entstehen und somit relativ weit weg von der Sonde. Dazwischenliegendes gesundes Gewebe wird stärker erwärmt und damit auch stärker belastet als das eigentliche Zielgebiet, das vielleicht gar nicht im gewünschten und erforderlichen Maß erfasst wird.
 
Manchmal wird gefragt, ob es nicht reichen würde, die Prostata einfach auszuschaben und so die Krebszellen zu entfernen. Um es gleich zu sagen, es reicht nicht, das Risiko eines Rezidivs (Wiederauftreten der Erkrankung) ist sehr hoch. Etwa 80 % der Tumorherde entwickeln sich in den Außenbezirken der Prostata (darum das Abtasten durch den Urologen als "Krebsfrüherkennung“). Beim Ausschaben wird der Chirurg immer einen mehr oder weniger breiten Randbezirk innerhalb der Prostata übriglassen, um nicht versehentlich die Kapsel zu durchstoßen. Gerade in diesem Restgewebe können die Krebsherde aber stecken. Ferner ist das Risiko hoch, dass durch den Eingriff in erheblicher Anzahl Krebszellen aus ihrem Verband gelöst und in den Blutkreislauf geschwemmt werden.
 
Eine systemische, d. h. den ganzen Körper betreffende, Therapie wird seit Ende der 1990er Jahre in Deutschland zunehmend bekannt, wird aber von kaum einem Arzt von sich aus angeboten, geschweige denn empfohlen, die sog. "Dreifache Hormonblocka­de“ (DHB), die in den USA von einigen auf den Prostatakrebs spezialisierten Onkologen entwickelt wurde. Über die DHB wird in den einschlägigen Internet-Foren recht viel geschrieben und diskutiert. Die DHB ist keine permanente, d. h. zeitlich unbegrenzte, Androgenblockade, sondern sie wird in der Regel über einen Zeitraum von 13 Monaten ausgeführt, an die sich eine allerdings lebenslange Erhaltungstherapie mit nur noch einem Präparat (Proscar oder Avodart) anschließt. Die 13 Monate sind kein Zuckerschlecken, aber danach gewinnen Sie Ihre volle Lebensqualität wieder.
 
Ferner propagieren einige Ärzte die sog. "Intermittierende Androgenblockade“ (IAB, IHB, IADT). Dabei folgt auf eine zeitlich befristete Androgenblockade eine "Auszeit“, in der der Körper wieder Androgene produzieren darf und der Patient sich dadurch viel besser fühlt (mann weiß erst, wozu das Testosteron gut ist, wenn mann keins mehr hat!). Ist das PSA wieder auf einen willkürlich gewählten Wert angestiegen – z. B. den ursprünglichen Wert oder die Hälfte davon –, wird die Prozedur wiederholt. Sowohl über die Zeitdauer der Blockade als auch den Schwellwert des PSA-, bei dem die Auszeit zu beenden ist, herrscht weitgehend Uneinigkeit; nahezu jeder Arzt wählt sie anders, und vermutlich häufig zu kurz bzw. zu niedrig.
 
Es sei zum Thema Hormontherapie hinzugefügt, dass es durchaus auch Patienten gibt, die mit einer einfachereren Form der Androgenblockade ihren Krebs unter Kontrolle halten, über einen zumindest längeren Zeitraum oder permanent. Auch hier gilt, dass jeder Krebs sich anders verhält.
 
Sie werden auch von Chemotherapien gehört haben, wie sie z. B. beim Brustkrebs der Frauen bereits frühzeitig eingesetzt werden. Die wirken zwar, wie die Hormonblockade, auch systemisch, sind aber beim Prostatakrebs allesamt keine Ersttherapien und werden erst dann eingesetzt, wenn alle anderen Therapien einschließlich der Hormonblockade versagt haben und der Krebs auf eine hormonelle Behandlung nicht mehr anspricht. Solange der Krebs dies aber tut, ist die Hormontherapie bei Vorliegen einer systemischen Erkrankung die erste Wahl. Man mag darüber grübeln, warum, anders als beim Brustkrebs, beim Prostatakrebs Chemotherapeutika wie Taxo­tere® erst relativ spät eingesetzt werden, statt zu versuchen, ihn in einem frühen Stadium zu vernichten. Der Grund ist schlicht, dass noch niemand entsprechende Studien durchgeführt hat.
 
Es gibt Karzinome mit hohem Gleason-Grad – 4 und 5, entsprechend Gleason-Summen 8 bis 10 – die nur noch ganz wenig PSA ausschütten und deshalb kaum an erhöhten PSA-Werten zu erkennen sind, die aber hochaggressiv sind und auf Androgenentzug, Bestrahlung und Chemotherapie kaum oder gar nicht ansprechen. Wenn eine solche Krebszellpopulation vorliegt, bedeutet das Probieren dieser drei Therapiearten nur einen Zeitverlust und gibt dem Krebs Gelegenheit, sich derweil weiter auszubreiten.
 
Ob eine derartige Zellpopulation vorliegt, kann der Pathologe durch eine zusätzliche ("immunhistochemische“) Untersuchung feststellen. Besteht ein solcher Verdacht (hoher Gleason-Grad bei niedrigem PSA trotz relativ großen Tumorvolumens), dann ist der wahrscheinlich beste Rat, den man geben kann, diese Untersuchung machen zu lassen, etwaige bereits befallene Lymphknoten lokalisieren zu lassen und sich anschließend die Prostata, gezielt diese Knoten und darüberhinaus alle weiteren ca. 20 regionalen Lymphknoten entfernen zu lassen. Es ist in dieser Situation die nach derzeitigem Stand der Kenntnis und der Medizin einzige Chance, die Sie haben!
 
Eine sehr gute und umfangreiche Zusammenfassung aller gängigen Therapien mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen und Anwendungsprofilen von dem amerikanischen Onkologen Dr. Mark Scholz gibt es als deutsche Übersetzung bei den KISP-"Texten“.

 

Ralf-Rainer Damm

Termine

2020
26. Januar 2020
Vortrag von Dr. Achim Meinhardt, Onkologe aus Rotenburg, zum Thema „Stammzellentherapie“
18.30 Uhr
Veranstalter: SHG Heidekreis
Veranstaltungsort: Bibliothek Waldmühle, 29614 Soltau, Mühlenweg 4

 

1. Februar 2020
Patientenaktionstag zum Thema „Rund um den Krebs – was neben der eigentlichen Therapie noch wichtig ist“
9.30 bis 15.00 Uhr
Veranstalter: Asklepios Klinik St. Georg
Veranstaltungsort: Kongresszentrum „Georgie“, c/o Asklepios Klinik St. Georg, Lohmühlenstr. 5, 20099 Hamburg
Weitere Informationen finden Sie im Veranstaltungsflyer

 

4. Februar 2020
Informationstag für Patienten und Interessierte „Gemeinsam gegen Krebs“
15.30 - 18.30 Uhr
Veranstalter: Hubertus Wald Tumorzentrum, Universitäres Cancer Center Hamburg (UCCH), Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Veranstaltungsort: Erika-Haus, Gebäude W29, Martinistraße 52, 20246 Hamburg
Die SHGen ProMann Hamburg und Heidekreis werden mit einem Infostand vor Ort sein
Weitere Informationen finden Sie im Veranstaltungsflyer

 

4. Februar 2020
7. Öffentliche Veranstaltung für alle interessierten Männer und ihre Partnerinnen: „Mit Olaf Thon „Für Früherkennung – gegen Prostatakrebs“
18.00 Uhr
Veranstalter: SHG Gelsenkirchen
Veranstaltungsort: Seminarraum der REHA-Klinik Bergmannsheil, Schernerweg 4, 45894 Gelsenkirchen-Buer (Haupteingang: Links durch die Lobby, dem langen Gang bis in den nächsten Gebäudetrakt folgen)

 

10. Februar 2020
Gruppengespräch mit Facharzt M. Lünzmann, Urologe in Bottrop
18.00 Uhr
Veranstalter: SHG Bottrop
Veranstaltungsort: Nephrologisches Zentrum am KKH Bottrop, Osterfelder Str. 155 a, 46242 Bottrop, (Seminarraum im Untergeschoss)

 

11. Februar 2020
Vortrag von Dr. Constantinos Zamboglou, Oberarzt, Klinik für Strahlenheilkunde, Universitätsklinikum Freiburg zum Thema „Die Zusammenarbeit zwischen Patienten und Ärzten/Wissenschaftlern in der Konzeption und Entwicklung von modernen klinischen Studien für das Prostatakarzinom“
19.00 Uhr
Veranstalter: SHG Freiburg
Veranstaltungsort: Klinik für Tumorbiologie (EG), Breisacher Str. 117, 79106 Freiburg

 

15. Februar 2020
Patientenkongress der Stiftung Deutsche Krebshilfe
ab 9.30 Uhr
Veranstalter: Stiftung Deutsche Krebshilfe
Veranstaltungsort: Mercure Hotel Schweinfurt, Maininsel 10-12, 97424 Schweinfurt
Der Eintritt ist kostenfrei
Weitere Informationen finden Sie im Veranstaltungsprogramm

 

22. Februar 2020
9. Krebsaktionstag im Rahmen des 34. Deutschen Krebskongresses
8.30 bis 17.30 Uhr
Veranstalter: Stiftung Deutsche Krebshilfe, Deutsche Krebsgesellschaft, Berliner Krebsgesellschaft
Veranstaltungsort: CityCube Berlin, Messedamm 26, 14055 Berlin
Weitere Informationen und das Programm finden Sie hier
Der Eintritt ist frei

 

29. Februar 2020
16. Siegener Prostata-Symposium
Veranstaltungsort: „Haus der Siegerländer Wirtschaft“, Spandauer Str. 25, 57072 Siegen
Nähere Informationen auf www.prostatakrebs-siegen.de

 

 2. März 2019
Vortrag von Prof. Dr. med. Stefan Farke, Chefarzt der Abteilung Allgemein-und Viszeralchirurgie, minimal-invasive Chirurgie und Koloproktologie zum Thema: „Beschwerden am Po? – Nicht aussitzen! Wissenswertes über Hämorrhoiden & Co.“
17.30 Uhr
Veranstalter: Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Mariendorf (Berlin) e. V.
Veranstaltungsort: Friedenstraße 20, 12107 Berlin

 

3. März 2020
Vortrag von Prof. Jochen Hess, Urologe, Uni.-Klinik Essen: „Erektionsstörungen und Inkontinenz nach Prostatatherapie“
18.00 Uhr
Veranstalter: SHG Gelsenkirchen
Veranstaltungsort: Seminarraum der REHA-Klinik Bergmannsheil, Schernerweg 4, 45894 Gelsenkirchen-Buer (Haupteingang: Links durch die Lobby, dem langen Gang bis in den nächsten Gebäudetrakt folgen)

 

9. März 2020
Vortrag von Dr. med. M. Müller, Chefarzt der Urologie des KKH Bottrop zum Thema „Chemotherapie beim Prostatakrebs“
18.00 Uhr
Veranstalter: SHG Bottrop
Veranstaltungsort: Alte Personalkantine im Verwaltungsgebäude des Knappschaftskrankenhauses Bottrop, Osterfelder Str. 157, 46242 Bottrop statt – Gebäude hinter dem Krankenhaus, neben dem Reha-Zentrum prosper

 

10.März 2020
Vortrag von PD Dr. Stefan Tritschler, Chefarzt der Klinik für Urologie und urologische Onkologie Loretto-Krankenhaus, zum Thema „Die besonderen Behandlungsmöglichkeiten des Loretto-Krankenhauses bei Prostatakrebs“
19.00 Uhr
Veranstalter: SHG Freiburg
Veranstaltungsort: Klinik für Tumorbiologie (EG), Breisacher Str. 117, 79106 Freiburg

 

25. März 2020
Vortrag von Jan Franz, Urologe aus Tostedt, zum Thema „Die neuesten Entwicklungen der Therapie bei Prostatakrebs“
18.30 Uhr
Veranstalter: SHG Heidekreis
Veranstaltungsort: Bibliothek Waldmühle, 29614 Soltau, Mühlenweg 4

 

7. April 2020
Vortrag von Dr. A. Göll, Chefarzt Klinik für Urologie: „Vor – und Nachteile einer radikalen Entfernung der Prostata, mit Bauchschnitt (retropubisch) oder minimal invasiv mit
OP – Roboter (da Vinci)0147
18.00 Uhr
Veranstalter: SHG Gelsenkirchen
Veranstaltungsort: Seminarraum der REHA-Klinik Bergmannsheil, Schernerweg 4, 45894 Gelsenkirchen-Buer (Haupteingang: Links durch die Lobby, dem langen Gang bis in den nächsten Gebäudetrakt folgen)

 

5. Mai 2020
Vortrag von Dr. Rolf Haerting, Facharzt für Urologie: „Kurative Behandlung des Prostatakarzinoms – Vor- und Nachteile der einzelnen Therapieoptionen“
18.00 Uhr
Veranstalter: SHG Gelsenkirchen
Veranstaltungsort: Seminarraum der REHA-Klinik Bergmannsheil, Schernerweg 4, 45894 Gelsenkirchen-Buer (Haupteingang: Links durch die Lobby, dem langen Gang bis in den nächsten Gebäudetrakt folgen)

 

12. Mai 2020
Vortrag von Dr. Cindy Höhn, Diplom-Psychologin, Paar-und Sexualtherapeutin, zum Thema „Erektionsstörungen bei Prostatakrebs – Und was ist mit den Partnerinnen? Impulsreferat mit anschließendem Gespräch“
19.00 Uhr
Veranstalter: SHG Freiburg
Veranstaltungsort: Klinik für Tumorbiologie (EG), Breisacher Str. 117, 79106 Freiburg

 

27. Mai 2020
Vorankündigung: Informationsabend „Wissenswertes über die Prostata“
Veranstalter: Prostatazentrum am Universitötsklinikum Münster
Veranstaltungsort: Schloss Münster, Aula, Schlossplatz Münster

 

27. Mai 2020
Vortrag von Corina Klein, Leiterin des stationären Hospizes St. Marianus in Bardowick, zum Thema „Lebensqualität am Lebensende“
18.30 Uhr
Veranstalter: SHG Heidekreis
Veranstaltungsort: Bibliothek Waldmühle, 29614 Soltau, Mühlenweg 4

 

 2. Juni 2020
Vortrag von Dr. Th. Schiwy, Facharzt für Urologie: „Das Blasenkarzinom und seine therapeutischen Möglichkeiten einer Behandlung“
18.00 Uhr
Veranstalter: SHG Gelsenkirchen
Veranstaltungsort: Seminarraum der REHA-Klinik Bergmannsheil, Schernerweg 4, 45894 Gelsenkirchen-Buer (Haupteingang: Links durch die Lobby, dem langen Gang bis in den nächsten Gebäudetrakt folgen)

 

8. Juni 2020
Gruppengespräch mit Facharzt M. Lünzmann, Urologe in Bottrop
18.00 Uhr
Veranstalter: SHG Bottrop
Veranstaltungsort: Alte Personalkantine im Verwaltungsgebäude des Knappschaftskrankenhauses Bottrop, Osterfelder Str. 157, 46242 Bottrop statt - Gebäude hinter dem Krankenhaus, neben dem Reha-Zentrum prosper

 

6. Juli 2020
Gesprächsrunde mit Chefarzt Dr. Steiner & OA Dr. Rosenberg, PCa-Zentrum Helios Klinikum Meiningen, zu neuen Erkenntnissen in der Diagnostik und Therapie des Prostatakarzinoms bzw. Metastasen
14.30 Uhr
Veranstalter: SHG Südthüringen
Veranstaltungsort: Begegnungsstätte der Volkssolidarität, Karlsallee 2, 98617 Meiningen

 

7. Juli 2020
Vortrag von Dr. Uwe Forner, Ltd. Oberarzt , Klinik für Urologie: „Herr Doktor ich habe da mal eine Frage“
18.00 Uhr
Veranstalter: SHG Gelsenkirchen
Veranstaltungsort: Seminarraum der REHA-Klinik Bergmannsheil, Schernerweg 4, 45894 Gelsenkirchen-Buer (Haupteingang: Links durch die Lobby, dem langen Gang bis in den nächsten Gebäudetrakt folgen)

 

4. August 2020
Vortrag von Fr. Dr. S. Lenz, OÄ Klinik für Anästhesiologie: „Anästhesie (Narkose) im Alter – Wirkung und Nebenwirkung“
18.00 Uhr
Veranstalter: SHG Gelsenkirchen
Veranstaltungsort: Seminarraum der REHA-Klinik Bergmannsheil, Schernerweg 4, 45894 Gelsenkirchen-Buer (Haupteingang: Links durch die Lobby, dem langen Gang bis in den nächsten Gebäudetrakt folgen)

 

10. August 2020
Vortrag von G. Sappelt, SHG Wuppertal e.V., zum Thema „Lu-PSMA-Therapie - Bericht eines Patienten
mit Prostatakrebs“
Veranstalter: SHG Bottrop
Veranstaltungsort: Alte Personalkantine im Verwaltungsgebäude des Knappschaftskrankenhauses Bottrop, Osterfelder Str. 157, 46242 Bottrop
statt - Gebäude hinter dem Krankenhaus, neben dem Reha-Zentrum prosper

 

1. September 2020
Vortrag von Chefarzt PD Dr. G. Meckenstock, Marienhospital GE: „Aktuelle Entwicklung in der medikamentösen Tumortherapie“
18.00 Uhr
Veranstalter: SHG Gelsenkirchen
Veranstaltungsort: Seminarraum der REHA-Klinik Bergmannsheil, Schernerweg 4, 45894 Gelsenkirchen-Buer (Haupteingang: Links durch die Lobby, dem langen Gang bis in den nächsten Gebäudetrakt folgen)

 

14. September 2020
Gruppengespräch mit Facharzt M. Lünzmann, Urologe in Bottrop
18.00 Uhr
Veranstalter: SHG Bottrop
Veranstaltungsort: Alte Personalkantine im Verwaltungsgebäude des Knappschaftskrankenhauses Bottrop, Osterfelder Str. 157, 46242 Bottrop
statt - Gebäude hinter dem Krankenhaus, neben dem Reha-Zentrum prosper

 

6. Oktober 2020
Vortrag von Dr. Christian Kories, Facharzt für Urologie : „Immuntherapie bei Prostatakrebs“
18.00 Uhr
Veranstalter: SHG Gelsenkirchen
Veranstaltungsort: Seminarraum der REHA-Klinik Bergmannsheil, Schernerweg 4, 45894 Gelsenkirchen-Buer (Haupteingang: Links durch die Lobby, dem langen Gang bis in den nächsten Gebäudetrakt folgen)

 

12. Oktober 2020
Vortrag von Dr. med. G. Lövey, Facharzt für Strahlentherapie, BORAD Bottrop, zum Thema „Strahlentherapie beim Prostatakrebs“
18.00 Uhr
Veranstalter: SHG Bottrop
Veranstaltungsort: Alte Personalkantine im Verwaltungsgebäude des Knappschaftskrankenhauses Bottrop, Osterfelder Str. 157, 46242 Bottrop
statt - Gebäude hinter dem Krankenhaus, neben dem Reha-Zentrum prosper

 

13. Oktober 2020
Vortrag von Prof. Dr. Cordula Jilg, Uni- Prostatazentrum Freiburg, Urologie, zum Thema „Radioguided Surgery (Aufspüren von radioaktiv markierten Läsionen mit einer Gammastrahlen-Sonde“
19.00 Uhr
Veranstalter: SHG Freiburg
Veranstaltungsort: Klinik für Tumorbiologie (EG), Breisacher Str. 117, 79106 Freiburg

 

3. November 2020
Vortrag von Dr. Th. Peiler, Facharzt für Urologie: „Prostatakrebs und Sexualität“
18.00 Uhr
Veranstalter: SHG Gelsenkirchen
Veranstaltungsort: Seminarraum der REHA-Klinik Bergmannsheil, Schernerweg 4, 45894 Gelsenkirchen-Buer (Haupteingang: Links durch die Lobby, dem langen Gang bis in den nächsten Gebäudetrakt folgen)

 

4. bis 5. November 2020
SHG Therapieseminar
Veranstalter: SHG Bottrop
Veranstaltungsort: „Die Wolfsburg“, Falkenweg 6, 45478 Mülheim a.d.Ruhr

 

1. Dezember 2020
Veranstaltung für angemeldete Gäste
18.00 Uhr
Veranstalter: SHG Gelsenkirchen
Veranstaltungsort: Seminarraum der REHA-Klinik Bergmannsheil, Schernerweg 4, 45894 Gelsenkirchen-Buer (Haupteingang: Links durch die Lobby, dem langen Gang bis in den nächsten Gebäudetrakt folgen)

 

 

 

 

 

 







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