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Neu diagnostizierter Prostatakrebs - Das Abschätzen der Wahlmöglichkeiten (3/3)


Von Dr. Mark Scholz,
Prostate Oncology Specialists1

Mit freundlicher Genehmigung von Dr. Mark Scholz übersetzt von
Jürg van Wijnkoop und Ralf-Rainer Damm
Redaktion Ralf-Rainer Damm

Hinweis: Den gesamten Artikel können Sie als PDF-Datei von KISP (www.prostatakrebse.de) herunterladen.


Teil drei  

In diesem dritten Teil wird die Behandlung von Männern diskutiert, bei denen ein höheres Risiko dafür besteht, dass sich Mikrometastasen außerhalb der Prostata gebildet haben. Kombinierte Behandlung ist das Thema bei der Wahl der Therapie für Männer, die in diese Gruppe gehören. Unglücklicherweise ist der Entscheidungsprozess bei Männern der höheren Risikokategorien nach wie vor schwierig, da die angemessene Therapie das Resultat wohlüberlegter Beurteilung sein muss. Es gilt, den Vorteil verbesserter Behandlungschancen mit kombinierter Therapie gegenüber den möglichen Nachteilen stärkerer Nebenwirkungen als Folge der Anwendung mehrerer Medikamente abzuwägen. 

Wichtig für eine sinnvolle Therapieentscheidung ist es, mit den verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten vertraut zu sein. Die Beschreibung der Behandlungsoptionen für Erkrankungen, die der Risikokategorie IA zuzuordnen sind (vgl. Teil 2 dieses Artikels), ist wichtig, wenn wir kombinierte Therapien zur Verbesserung der Behandlungsaussichten bei Krebs der höheren Risikostadien in Betracht ziehen. Darüber hinaus sind jedoch zusätzliche beschreibende Informationen über diese Therapien erforderlich, um die Behandlungsoptionen für diese höheren Risikostadien bewerten zu können. Themen einer ausführlicheren Darstellung müssen sein: 

1. Androgendeprivations(-entzugs)therapie (ADT)
2. Bestrahlung
3. Chemotherapie.

In den folgenden Abschnitten wird unsere Auffassung zu den verfügbaren Therapien dargestellt und das erforderliche Fundament gelegt für den nachfolgenden Entscheidungsprozess zur Frage, wie die angemessene Behandlung für konkrete Patienten bestimmt werden kann, und zwar in Abhängigkeit von der Risikokategorie, der sie angehören, und ihrer Lebenserwartung. 

Androgenentzugstherapie (ADT)
Wenn ADT mit einer lokalen Therapie wie Operation oder Bestrahlung kombiniert wird, dann wird ihre Dauer üblicherweise über einen längeren Zeitraum ausgedehnt als die Periode von 12 Monaten, wie sie für Männer empfohlen wird, die sich einer ADT als Monotherapie unterziehen. Längerfristiger Androgenentzug verbunden mit Bestrahlung reduziert das Rezidivrisiko innerhalb von 5 Jahren um 58 % (siehe Tabelle 1). Die längere Behandlungsdauer wird gebraucht, weil das Behandlungsziel die Heilung ist, nicht nur die bloße Unterdrückung der Krebserkrankung. 

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Die optimale Dauer der ADT, adjuvant kombiniert mit Operation oder Bestrahlung, ist nicht genau bekannt [1,2]. Immerhin wurde festgestellt, dass die kürzeste Dauer einer ADT, welche einen Überlebensvorteil mit sich bringt, 28 Monate betragen sollte. Studien mit ADT von längerer Dauer als 28 Monate zeigten ebenfalls verbesserte Überlebensraten [3,4]. Perioden unter 9 Monaten haben sich als ungenügend erwiesen [5,6]. Bis dahin wurden keine Studien zu Perioden zwischen neun und 28 Monaten durchgeführt, um Anhaltspunkte dafür zu gewinnen, ob eine Behandlungsdauer in diesem Rahmen auch zu einem längeren Überleben führt. Zur Zeit erscheint also die 28- monatige Periode als die sicherste Alternative. 

Bestrahlung
Um Krebserkrankungen der höheren Risikostufen mit Bestrahlung unter Kontrolle zu bringen, sind höhere Strahlungsdosen erforderlich. Erst seit kurzer Zeit gestatten es moderne Techniken der intensitätsmodulierten Bestrahlungstherapie (IMRT), auf sichere Art und Weise Dosen von 80 Gy anzuwenden. Dosen mit dieser Intensität erscheinen genügend wirkungsvoll, um alle Krebszellen in der Prostata mit einem hohen Wahrscheinlichkeitsgrad zu eliminieren. Leider sind noch keine Langzeitstudien verfügbar, die im Detail erkennen lassen, ob und wie häufig Krebszellen in der Prostata diese hohen Strahlendosen überstehen können. Die gegenwärtig bekannten Studien zur IMRT zeigen bessere Heilungserfolge als traditionelle Methoden [7,8], weisen aber nicht nach, ob weitere kleine Verbesserungen mit noch höheren Dosen erreichbar sind. Studien zur IMRT mit Dosen über 80 Gy laufen zur Zeit. 

IMRT kann kombiniert werden mit einem Seeds- Implantat-Schub, der die Strahlendosis innerhalb der Prostata weiter verstärkt. Einige Experten schätzen, dass Strahlendosen bis zu 100 Gy (wie sie bei externer Bestrahlung eingesetzt werden) erreicht werden können, wenn ein Seeds-Schub kombiniert mit IMRT in Teildosen angewendet wird [9,10,11]. Diese höheren Strahlendosen innerhalb der Prostata scheinen logischerweise unter bestimmten Umständen von Vorteil zu sein, doch gibt es bis jetzt keine direkten Studien, die beweisen würden, dass sie wirklich erforderlich wären. Bis solche Studien vorliegen scheint es vernünftig zu sein, den ergänzenden Einsatz von Seeds bei Männern in Betracht zu ziehen, die größere Anteile von hochgradigen Krankheitsherden innerhalb der Prostata aufweisen, die mit Ultraschall, MRI, Biopsie oder DRU festgestellt wurden. 

Eine Kombination von IMRT und Seeds-Implantat- Therapie sollte bei Männern mit nachgewiesener lokaler Ausbreitung des Prostatakrebses außerhalb der Kapsel (zum Beispiel bei Befall der Samenblasen) nicht angewendet werden. In dieser Situation scheint die Bestrahlung der unmittelbaren Umgebung der Prostata die vernünftigste Lösung zu sein. IMRT in voller Dosierung ohne zusätzliche Seeds ist besser geeignet, gleichförmig hohe Bestrahlungsdosen in der unmittelbaren Umgebung der Prostatakapsel zu applizieren. 

IMRT in voller Dosierung ohne Seeds-Implantat erscheint auch als die logische Option für Männer, die eine Bestrahlung der Lymphknoten in Betracht ziehen. Meine Formel zur Bestimmung des prozentualen Risikos eines Lymphknotenbefalls lautet: 

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Wie sich aus einer Publikation von Roach et al. [12] ergibt, kann bei Männern, deren Risiko eines Lymphknotenbefalls durch Krebs (gemäß der obigen Formel) 15 % übersteigt, die Bestrahlung der Becken- Lymphknoten gerechtfertigt sein. In der Zeit vor dieser Publikation hatte das Konzept der Lymphknotenbestrahlung an Bedeutung verloren, weil ältere, weniger gut konzipierte Studien nicht eindeutig Vorteile zeigten. Gemäss der Roach-Studie führte die Beckenbestrahlung zu einer Reduktion der Rezidivrate um 20 %. Die Studie ergab ferner, dass eine kombinierte Anwendung von ADT und Bestrahlung bessere Resultate erbringt, wenn die ADT mindestens zwei Monate vor der Bestrahlung eingeleitet wird. 

Die Bestrahlung des Beckens mit älteren Geräten, die nicht auf IMRT-Technik basieren (solche wurden bei der Roach-Studie verwendet), kann allerdings das Risiko von hartnäckigen Darmproblemen erhöhen, insbesondere wenn sie mit Langzeit-ADT kombiniert wird. Modernere und ausgefeiltere Bestrahlungsmethoden mit IMRT-Technik werden wahrscheinlich das Risiko von Darmschädigungen verringern, ohne die verbesserten Heilungschancen zu beeinträchtigen. 

Chemotherapie
Anders als bei anderen Krebserkrankungen wie Brust- oder Darmkrebs, wo Chemotherapie zu einer Standardtherapie wurde, ist die Anwendung von Chemotherapie bei neu diagnostiziertem Prostatakrebs immer noch Gegenstand der Forschung. Chemotherapie bei Brust- und Darmkrebs ist zur Routine geworden, weil sorgfältig angelegte Studien verbesserte Heilungsraten nachgewiesen haben.  

Es gibt nur eine einzige kleine randomisierte Studie zur adjuvanten Chemotherapie bei Prostatakrebs [13]. In diese Studie wurden Männer mit erhöhtem Risiko für Mikrometastasen einbezogen und entweder mit ADT oder ADT in Kombination mit einer Chemotherapie (Novantron) behandelt. Es zeigte sich, dass Männer, die mit ADT kombiniert mit Novantron behandelt wurden, geringere Rezidivraten und eine längere Überlebenszeit hatten als jene, bei denen nur die ADT zur Anwendung gelangte. 

Heute gibt es wirkungsvollere Medikamente als Novantron. Studien haben gezeigt, dass der als Taxotere bezeichnete Wirkstoff dreimal wirkungsvoller ist als Novantron. Vierzehn Studien zur Anwendung von Taxotere für neu mit Prostatakrebs diagnostizierte Männer sind im Gang, doch werden die Ergebnisse noch mehrere Jahre lang nicht verfügbar sein. Bis zum Abschluss dieser Studien können wir die Wirksamkeit von Taxotere nur so abschätzen, dass wir Resultate aus Studien extrapolieren, die Brust- und Darmkrebs betreffen. Bei Brustkrebspatientinnen erbrachte die Chemotherapie eine Reduktion der Rezidive um 50 %. Fünfzehn Studien zur Chemotherapie bei Darmkrebs zeigten eine Reduktion der Rezidive um ungefähr 33 % [16]. Ich halte es für vernünftig, ähnliche Ergebnisse bei Männern zu erwarten, deren Prostatakrebs mit Taxotere behandelt wird. 

Die Nebenwirkungen der auf Taxan basierenden Chemotherapie sind größtenteils gut unter Kontrolle zu halten [17]. Die lästigste Nebenwirkung ist Müdigkeit, die sich gewöhnlich während etwa zwei Tagen nach der wöchentlichen Infusion einstellt. Ferner kann milder bis mäßiger vorübergehender Haarausfall auftreten. Es besteht ferner ein Risiko für Übelkeit, doch kann man hier mit modernen Tabletten gegen Übelkeit vorbeugen. Manchmal muss einer verringerten Anzahl der weißen Blutkörperchen mit Medikamenten begegnet werden, die ähnlich verabreicht werden wie Insulinspritzen. 

Der wichtigste Grund für die Kombination einer lokalen Behandlung wie Operation oder Bestrahlung mit ADT, Chemotherapie oder diesen beiden Elementen zusammen ist es, der bekannten Neigung von Krebszellen entgegenzuwirken, sich durch die Blutbahn in andere Körperteile zu verbreiten. Sowohl ADT als auch Chemotherapie sollten routinemäßig bei jedem Patienten angewendet werden, sofern sich nicht schwerwiegende Nebenwirkungen einstellen. Die Nebenwirkungen sind die Ursache dafür, dass diese Behandlungsoptionen Situationen vorbehalten bleiben sollten, bei denen (1) mit einem hohen Rezidivrisiko bei ausschließlicher lokaler Therapie gerechnet werden muss, und (2) der Patient relativ jung ist und daher eine höhere Lebenserwartung hat.

Die Entscheidung für Therapieempfehlungen
Angesichts des reichhaltigen Behandlungsinstrumentariums, das uns zur Verfügung steht, stellt sich die grundlegende Frage, wie zu bestimmen sei, welche der hier beschriebenen Therapien bei Männern mit neu diagnostiziertem Prostatakrebs eingesetzt werden sollten. Angesichts der großen Altersunterschiede der Patienten und der verschiedenen Stadien und Malignitätsgrade ihrer Erkrankung fällt die Entscheidung nicht immer leicht. Die Wahl der Therapie stützt sich auf die Lebenserwartung, das Krebsrisiko (Risiko von Mikrometastasen) und die Bereitschaft des Patienten, mögliche Nebenwirkungen der Behandlung in Kauf zu nehmen.   

Tabelle 2 skizziert vorgeschlagene Therapien, bei denen das Alter des Patienten (Lebenserwartung) und das Risiko eines Rezidivs berücksichtigt sind. Die Tabelle gibt allgemeine Richtlinien und reflektiert das Prinzip einer intensiveren Behandlung bei höheren Krankheitsrisiko oder jüngerem Alter. Die Prüfung der einer bestimmten Stufe benachbarten Alters- und Risikokategorien kann besonders dann zweckmässig sein, wenn das geschätzte Risiko auf der Grenze zwischen zwei Kategorien liegt. 

Behandlungsempfehlungen für Männer in extremen Alters- und Risikostufen sind einfacher abzugeben. Zum Beispiel ist bei jungen Männern mit sehr hohem Risikograd (Risikokategorien II und III) die Rezidivrate bei ausschließlich lokaler Behandlung [12] unannehmbar hoch, und zwar auch dann, wenn die lokale Behandlung mit ADT kombiniert wird. In solchen Fällen liegt es nahe, neben lokaler Therapie und ADT eine auf Taxotere basierende Chemotherapie und eine Lymphknotenbestrahlung durchzuführen mit dem Ziel, die Rezidivrate so stark wie möglich zu reduzieren. 

Das andere Extrem sind ältere Männer mit einer Erkrankung der Risikokategorien IB und IC. Wir haben festgestellt, dass solche Patienten in der Regel auf kombinierte Therapien verzichten, weil die ADT im Fall eines Rezidivs sehr wirkungsvoll ist. Eine neuere Studie zur fortgesetzten Anwendung von ADT bei Männern mit steigenden PSA-Werten nach Operation zeigte, dass die Wirkung der ADT im Mittel 10,8 Jahre anhält [18]. Sogar dann, wenn die ADT nicht mehr wirkt, können andere Wirkstoffe wie Nilutamid, DES [Diäthylstilbestrol, eine Östrogenform; Anmerkung des Übersetzers], Ketoconazol und Taxotere den Krankheitsfortschritt weiterhin hemmen. Ferner besteht die Hoffnung, dass in den nächsten 10 Jahren neue und weniger toxische Heilmittel gegen Krebs entwickelt werden.2 Alle diese Faktoren sprechen dagegen, bei älteren Männern (zum Beispiel über 75- Jährigen) kombinierte Therapien zu wählen, es sei denn, sie gehörten einer sehr hohen Risikokategorie an. 

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Ich habe nun die verschiedenen zur Verfügung stehenden Behandlungsmethoden beschrieben und versucht, das Konzept einer weniger aggressiven Therapie bei Männern mit einer Erkrankung niedrigerer Risikokategorien darzustellen. Tabelle 3 zeigt Empfehlungen für Männer mit einer Erkrankung der Risikokategorie IA, aufgeteilt nach Altersstufen. Die Altersgruppierung sollte nicht als starr angesehen, sondern als eine allgemeine Richtlinie aufgefasst werden. Es gibt ältere Männer, die bei bester Gesundheit sind und wahrscheinlich länger leben, als dies die Überlebenstabellen voraussagen. Die versicherungsmathematische Lebenserwartung kann aus Abbildung 1-3 ermittelt werden; sie sollte gestützt auf eine Beurteilung des allgemeinen Gesundheitszustandes und der Lebenskraft des Individuums angepasst werden. 

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Die Therapieoptionen für Männer mit einer Erkrankung der Risikokategorie IA wurden detailliert im zweiten Teil dieser Artikelserie behandelt, doch wurde der Einfluss des Alters auf die Wahl der Therapie nicht im Einzelnen diskutiert. Es liegt auf der Hand, dass junge Männer mit einem geringen Risiko, an Prostatakrebs zu sterben, zwei Prioritäten in den Vordergrund stellen: 

1. In erster Linie die Sicherheit, eine Heilungsmöglichkeit, die bei einer Diagnose in einem frühen Krankheitsstadium besteht, nicht zu verlieren. 

2. Sodann den Versuch, normale sexuelle Funktionen zu erhalten (natürlich wünscht auch niemand seine Harn- oder rektalen Funktionen zu verlieren, doch ist diese Gefahr nicht all zu groß, wenn die Behandlung in kompetenten Händen liegt.)

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Aus den beiden Prioritäten ergibt sich ein echter Widerspruch. Die lokalen Therapieoptionen bieten die besten Chancen für eine vollständige Heilung, sind aber gleichzeitig jene Optionen, die mit dem höchsten Risiko einer Impotenz verbunden sind. Junge Männer, die von der Frage der Potenzerhaltung am stärksten betroffen sind, haben ferner mehr risikobelastete Lebensjahre vor sich und demzufolge mehr zu verlieren, wenn ein Rezidiv eintritt. Mehr und mehr Studien sind veröffentlicht worden [19,20,21], die "Abwarten und Beobachten" (watchful waiting) oder Erstbehandlung mit ADT im frühen Krankheitsstadium prüfen, doch zuverlässige Informationen über das Risiko einer Weiterentwicklung der Krebserkrankung stehen immer noch nicht zur Verfügung. Junge Männer müssen die Behandlungsoptionen so gut wie möglich gegeneinander abwägen und eine Entscheidung treffen, die ihren persönlichen Prioritäten hinsichtlich ihres Lebensstils entspricht. 

Externe Bestrahlung unter Anwendung von IMRT ist mit einem kleinen Risiko behaftet, nämlich jenem der Entwicklung von Sekundärtumoren im Verlauf von 10- 20 Jahren [22]. Seit es andere und gleichwertige Behandlungsoptionen gibt, scheint IMRT für jüngere Männer weniger in Betracht zu kommen. Auf der anderen Seite ist die Operation bei über 70jährigen Männern mit einer erhöhten Gefahr von Nebenwirkungen verbunden. Es sei wiederholt: Weil so viele Alternativen verfügbar sind, scheint die Operation bei älteren Männern eine schlechtere Wahl zu sein. 

Wird Kryotherapie in traditioneller Form angewandt, so führt sie praktisch bei jedem Mann zu Impotenz [23,24]. Auch die anderen lokalen Behandlungen bergen ein Impotenzrisiko, doch ist es nicht annähernd so groß. Gezielte Kryotherapie, bei der lediglich ein Teil der Prostata vereist wird, ist eine neue, experimentelle Behandlungsform, die in einigen Zentren geprüft wird [25]. Nur einen Teil der Prostata zu vereisen sollte die Chance erhöhen, die Potenz zu bewahren, doch kann dieses Verfahren mit höheren Rezidivraten verbunden sein. Bis dahin bestehen keine Statistiken, die darüber Auskunft geben würden, welche Ergebnisse wir bei partieller Kryotherapie zu erwarten haben; die Methode kann attraktiv sein für Männer, bei denen kleine, einseitige Herde einer minder aggressiven Erkrankung vorzuliegen scheinen. 

Hochdosierte Bestrahlung (HDR) wird, ausgenommen bei Männern der Risikokategorie IA, nicht als Einzeltherapie angewandt. HDR mag die beste Option sein für Männer mit einer sehr großen Prostata (BPH), die entweder keine ADT wünschen, welche die Prostata zum Schrumpfen brächte, oder deren Prostata extrem groß bleibt, obwohl während drei bis sechs Monaten ADT eingesetzt wurde und keine Wahrscheinlichkeit dafür besteht, dass eine Schrumpfung der Prostata erreicht werden könnte. 

Älteren Männern der Risikokategorie IA stehen eine Fülle von Optionen offen, weil ihr Risiko, ernsthaft an Prostatakrebs zu erkranken oder daran zu sterben (immer vorausgesetzt, dass eine genaue Diagnose gestellt wurde), vernachlässigbar ist. Aus diesem Grund brauchen solche Männer den Krebs nicht mit aggressiven Methoden wie Seeds-Implantaten, Kryotherapie oder IMRT zu bekämpfen. Eine Anzahl unter ihnen hat aber den Wunsch, "besser schlafen zu können" und will den Krebs ausgerottet haben. Derart aggressive Therapien sind wahrscheinlich nicht erforderlich, aber da Männer dieser Altersgruppe oft nicht mehr sexuell aktiv sind, fallen die abträglichen Risiken einer lokalen Therapie nicht allzu sehr ins Gewicht. 

Zu beachten ist, dass kombinierte Behandlungen für Männer der Risikokategorie IA nur selten angebracht sind. Die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Behandlung mit einer einfachen lokalen Therapie ist sehr hoch, und die Ergänzung mit einer zweiten Therapie birgt die Gefahr, ohne Not zusätzliche Nebenwirkungen zu provozieren. 

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Es ist schwierig, Behandlungsentscheide für junge Männer in dieser Kategorie zu treffen, weil die Durchführung einer ADT während 28 Monaten einen schweren Eingriff darstellt, der das Leben verändert. In unserer Praxis haben wir festgestellt, dass einige junge Männer die ADT-Behandlung sehr gut vertragen und sexuell aktiv bleiben. Eine Minderheit (ungefähr 20 %) von ihnen behält sogar die Libido während der ADT. Weshalb dies so ist, ist nicht bekannt. Unglücklicherweise kann sich aber die langfristige ADT ausgesprochen unangenehm auswirken. Aus diesem Grund ziehen einige Männer den Schluss, die Nebenwirkungen seien zu belastend, um eine gegenüber der ausschließlich lokalen Therapie um 10-12 % verbesserte Heilungschance zu erzielen. Andere wählen die ADT im Sinn eines Versuchs, um feststellen zu können, welche Belastung durch Nebenwirkungen für sie noch erträglich ist. 

Wie komme ich dazu, eine Verbesserung der Heilungschancen von 10-12 % für Männer in dieser Kategorie anzunehmen? Männer der Risikokategorie IB haben eine Chance von 75 % oder mehr, ohne ADT geheilt zu werden. Wenn langfristige ADT das Rezidivrisiko um 50 % vermindert, dann haben Männer, die eine Heilungschance von z. B. 80 % erwarten dürfen, nur eine Chance von 10 %, dass langfristige ADT ihre Zukunft beeinflusst. Ich möchte das am folgenden Beispiel illustrieren. Wenn wir von einer Gruppe mit 10 Männern ausgehen, von denen jeder auf eine Heilungschance von 80 % rechnen darf, und auf die ganze Gruppe ADT anwenden, dann sollten wir zum folgenden Ergebnis gelangen: Acht dieser Männer wären mit lokaler Therapie geheilt worden, weil sie ohnehin kein Rezidiv erlitten hätten. Ihre Krankheit war auf den Bereich der Prostata beschränkt, und eine lokale Therapie hätte allein zur Heilung ausgereicht. In diesen Fällen würde sich die Anwendung von ADT als unnötig erweisen - doch haben wir keine Möglichkeit, dies im Voraus zu erkennen. Von den zwei verbliebenen Männern, deren Prostatakrebs außerhalb der Prostata Metastasen gebildet hat, wird nur einer profitieren, weil die Behandlung nur bei der Hälfte von ihnen genügend wirkungsvoll ist, um Mikrometastasen zu zerstören. Daraus ergibt sich bei Männern mit einer angenommenen Heilungschance von 80 %, dass nur in einem von zehn Fällen die ADT hilfreich ist. 

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Aus diesem Grund ist die wichtige und entscheidende Behandlungsaufgabe bei Erkrankung junger Männer der Risikokategorie IB die Klärung der Frage, ob es gerechtfertigt sei, die Nebenwirkungen einer langfristigen ADT auf sich zu nehmen, um das Risiko eines Rezidivs um 10 % zu reduzieren. Der andere Kampf ist jener um die Entscheidung, wann jemand alt genug geworden ist, um sich über ein Rezidiv keine Sorgen mehr machen zu müssen. Auch heute noch haben 75jährige Männer eine versicherungsmathematische Lebenserwartung von nur 10 Jahren. Da ADT ein Rezidiv im Mittel für 10 Jahre unterdrücken kann, scheint es nur logisch, auf den Einsatz von ADT zu einem frühen Zeitpunkt zu verzichten, um die Therapie in Reserve zu behalten für die 20 oder 25 % der Männer der Risikokategorie IB, die irgendwann in der Zukunft ein Rezidiv entwickeln könnten. 

Der Umgang mit neuen Risikofaktoren
Manchmal treten während einer Behandlung neue und wichtige Risikofaktoren zu Tage, die dazu zwingen, den ursprünglichen Therapiemodus zu überdenken. Die chirurgische Entfernung der Prostata verbessert die Möglichkeiten einer Voraussage hinsichtlich des Rezidivrisikos, weil der ganze Tumor unter dem Mikroskop geprüft werden kann. So gewonnene Informationen zur Tumorgröße, zum Gleason-Grad und zum Eindringen des Prostatakrebses in oder durch die Kapsel hindurch sind sehr nützlich zur Risikoabschätzung. Immerhin ist festzuhalten, dass genaue Informationen über den Zustand der Prostata nicht gewonnen werden können, wenn vor ihrer chirurgischen Entfernung eine ADT durchgeführt wurde. Eine ADT führt zu einem kräftigen Schrumpfen des Tumors, was es unmöglich macht, das Ausmaß der Erkrankung genau zu bestimmen. Es wurde auch berichtet, dass ADT vor einer Operation es erschwert, die zur Erektion erforderlichen Nerven zu schonen. Alles in allem dürften, sobald eine ADT zur Anwendung gekommen ist, andere lokale Optionen als die Operation angezeigt sein. 

Außerdem offenbaren neue Informationen, die auf den Ergebnissen der Operation beruhen, tendenziell eher größere als geringere Risiken. Dies deshalb, weil bei der Nadelbiopsie nur Stichproben aus der Kapsel gewonnen werden, die nicht repräsentativ für die am stärksten von der Krankheit betroffenen Gebiete sein müssen. Die neuen Informationen, die aus der Untersuchung der operativ entfernten (und keiner ADT ausgesetzten) Prostata gewonnen werden, können zu einer Anpassung des Behandlungsplans führen, weil sie die präoperativen Annahmen hinsichtlich des Vorhandenseins von Mikrometastasen maßgeblich verbessern oder verschlechtern können. Es ist also möglich, dass die neue Situation zur Anwendung von IMRT im Bereich der entfernten Prostata oder der Beckenlymphknoten zwingt. Durch Operation gewonnene Erkenntnisse können auch die Entscheidung darüber beeinflussen, ob eine adjuvante ADT durchzuführen ist oder nicht. 

Männer, die sich für eine primäre (nicht adjuvante) ADT während 12 Monaten ohne lokale Therapie entscheiden, dürften gut daran tun, wiederholt eine hochauflösende und auf den Krankheitsherd gerichtete Farbduplex-Sonographie machen zu lassen zur Bestätigung dafür, dass kein krankes Gewebe mehr vorhanden ist. Ein Krebs, der einer 12-monatigen ADT widersteht und immer noch groß genug ist, um mit ultraschallgesteuerter Biopsie erkannt zu werden, ist als gefährlich einzuschätzen. Besorgniserregende Krebsarten werden auch aufgedeckt, wenn der PSARückgang unter ADT ungenügend ist, das heißt, wenn der PSA-Wert nicht unter 0,5 ng/ml nach 90 [27] Tagen und nicht unter 0,1 ng/ml innerhalb sechs Monaten [28] nach Beginn der ADT absinkt; in solchen Fällen sind höhere Rezidivraten zu erwarten. Für Männer mit einem hohen PSA-Nadir ist wahrscheinlich das Einleiten einer kombinierten Therapie unter Einbeziehung einer lokalen Therapie gerechtfertigt. 

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Junge Männer in dieser Risikokategorie sehen sich einem zunehmenden Risiko hinsichtlich künftiger Krebsprobleme gegenüber. Männer im Alter von 60 Jahren haben eine durchschnittliche Lebenserwartung von 20 Jahren. Es muss eine aggressive Anstrengung zur vollständigen Entfernung des gesamten Krebses ernsthaft in Betracht gezogen werden, bevor der Krebs fortschreitet und immer mehr außer Kontrolle gerät.

Wie in der Tabelle 5 dargestellt, sollten Männer der beiden jüngsten Altersgruppen kombinierte Therapien in Betracht ziehen, um eine Heilung anzustreben. Bei allen in der Tabelle 5 vorgeschlagenen kombinierten Therapien spielt ADT eine wichtige Rolle. Männer, deren Rezidivrisiko nach lokaler Therapie 50 % erreicht, können dieses Risiko mit einer langfristigen ADT halbieren und so zu einem Rezidivrisiko von 25 % gelangen (zur Berechnung wird die in Tabelle 1-3 zusammengefasste Analyse verwendet). Wenn das nach lokaler Therapie und ADT verbleibende Restrisiko eines Rezidivs von 25 % zusätzlich durch den Einsatz von Taxotere um 33 % bis 50 % reduziert werden könnte, so würde das Rezidivrisiko um weitere 8- 12 % verringert werden. 

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Wie bei älteren Männern der Risikokategorie IB kommt auch hier ein Punkt, wo die Wirksamkeit der ADT beim Unterdrücken eines Rezidivs gegenüber den Gefahren eines Rezidivs an Bedeutung verliert. 

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Bei der Mehrheit der Männer dieser Risikokategorie sind Mikrometastasen vorhanden. Kürzlich zeigte sich, dass die Bestrahlung der Beckenlymphknoten in solchen Fällen eine Reduktion der Rezidivrate um 20 % mit sich bringt im Vergleich zu Männern ohne Bestrahlung des Beckens [12]. Die Bestrahlung des Beckens ist allerdings mit der Gefahr von Strahlungsschäden der Eingeweide verbunden, doch scheint dieses Risiko deutlich unter 10 % zu liegen, was die Annahme rechtfertigt, dass die Behandlung eher vorteilhaft als schädlich ist. Neueste Verbesserungen bei der Bestrahlungstechnik durch IMRT sind geeignet, die Gefahr der Schädigung der Eingeweide weiter zu verringern. 

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Eine Erkrankung der Risikokategorie II ist gefährlich genug, um selbst bei älteren Männern den Versuch einer Heilung durch Ergänzung der ADT um eine IMRT klug erscheinen zu lassen. Eine ausschließlich lokale Therapie ist nicht sinnvoll, weil es wenig wahrscheinlich ist, dass der Krebs auf die Gegend der Prostata beschränkt ist. Hochrisikokrebs dieser Kategorie kann schnell wachsen, so dass ein Versuch, ihn sofort mit einer kombinierten Therapie zu vernichten, auch bei älteren Männern angebracht erscheint. 

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Männer in dieser Risikokategorie haben erkennbar vergrößerte Lymphknoten in der Beckenregion, die mit Computer- oder Magnetresonanztomographie (CT, MRT) festgestellt wurden. Sie werden gleich behandelt wie solche der Risikokategorie II, doch werden höhere Dosen gezielter Bestrahlung direkt auf jene Bereiche gerichtet, in denen sich die mit bildgebender Technik festgestellten vergrößerten Lymphknoten befinden. Moderne Bestrahlungstechnologie gestattet eine intensivere Bestrahlung ohne oder mit nicht ins Gewicht fallenden Nebenwirkungen, weil die höher dosierte Bestrahlung auf ganz bestimmte Gebiete gerichtet werden kann und so die Bestrahlung von benachbartem Gewebe auf ein Minimum reduziert wird. 

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Männer mit Knochenmetastasen laufen ein ausgesprochen hohes Risiko, nach nur wenigen Jahren ein Rezidiv zu erleiden. Eine lokale Therapie ist nicht angezeigt, weil sich der überwiegende Teil krebsbefallenen Gewebes außerhalb der Prostata befindet. Wenn eine ADT und eventuell Taxotere sich hinsichtlich der Unterdrückung der Knochenmetastasen als wirksam erweisen, wird in den meisten Fällen auch der in der Prostata vorhandene Krebsbefall unterdrückt. Es ist, ausgenommen bei wirklich älteren Männern, ernsthaft in Betracht zu ziehen, ADT und Behandlung mit Taxotere gleichzeitig einzuleiten und Taxotere nicht erst einzusetzen, wenn die ADT ihre Wirkung verliert, weil bei alleiniger ADT ziemlich rasch mit Hormonresistenz zu rechnen ist. Ein solcher kombinierter Therapieansatz ist nach wie vor experimentell, weil Studien zum Beweis dafür, dass ein sofortiger Einsatz von Taxotere in diesem Stadium längeres Überleben mit sich bringt, noch im Gange sind. Immerhin erscheinen die Nebenwirkungen wegen frühzeitiger Verabreichung von Taxotere bei Männern in gutem gesundheitlichem Allgemeinzustand gering im Vergleich zum Risiko einer frühzeitig eintretenden Hormonresistenz. 

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Schlussfolgerungen
Die Prostatabehandlungsindustrie hat die Tendenz, frisch diagnostizierte Männer zu einer raschen Therapie- Entscheidung zu drängen. Aber, wie in diesen drei Artikeln ausgeführt, die Situation ist komplex und verlangt sorgfältige Überlegung. Männer mit einer Erkrankung im Frühstadium, die nicht lebensbedrohlich ist, müssen sorgfältig die belastenden Nebenwirkungen von mehr als einem halben Dutzend Behandlungsalternativen gegeneinander abwägen, bevor sie ihre Entscheidung treffen; schließlich sind sie selbst diejenigen, die mit den langfristigen Nebenwirkungen leben müssen, die sich ergeben können. Junge Männer mit einem mäßigen Risiko, dass der Krebs über die Prostatakapsel gestreut hat, sehen sich also vor schwierigen Entscheidungen. 

Es gibt wirksame Strategien zum Reduzieren der Rezidivraten, doch die möglicherweise beträchtlichen Nebenwirkungen dieser Strategien rechtfertigen angesichts des relativ geringen Gewinns bei der Heilungsrate ihren Einsatz nicht unbedingt. 

Therapiebedingte Nebenwirkungen sind von deutlich geringerer Bedeutung für Männer mit einer eindeutigen Hochrisikoerkrankung, weil sie sich unweigerlich einer lebensbedrohlichen Situation gegenübersehen. Die Entscheidung über die Behandlung ist viel einfacher, weil eine maximal wirkende kombinierte Therapie als lebensrettende Maßnahme zum Zug kommen muss. Neue Behandlungsmöglichkeiten, Verbesserung der bestehenden Therapien und neue Medikamente stellen den Ärzten ein wachsendes Instrumentarium zur Verfügung, das für die Patienten in einem breiten Spektrum von Situationen und Bedingungen eingesetzt werden kann. Im Verein mit den heutzutage zur Verfügung stehenden diagnostischen und der Beurteilung der Ausgangslage dienenden Hilfsmitteln ist eine sehr viel besser zielgerichtete Therapiewahl für den einzelnen Patienten möglich geworden. 

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20. Masood, K, Carter HB, Epstein JI, et al: Can prostate specific antigen derivatives and pathological parameters predict significant change in expectant management criteria for prostate cancer? J Urol Vol 170: 2274-2278, 2003.

21. Kattan MW, Eastham JA, Wheeler TM, et al: Counseling men with prostate cancer: a nomogram for predicting the presence of small, moderately differentiated confined tumors. J Urol Vol 170: 1792-1797, 2003.

22. Brenner DJ, Curtis RE, Hall EJ, et al: Second malignancies in prostate carcinoma patients after radiotherapy compared with surgery. Cancer 2000; Vol. 88: 398-406 2000

23. Lee F, Bahn DK, Badalament RA, et al: Cryosurgery for prostate cancer: improved glandular ablation by use of 6 to 8 cryoprobes. Elsevier Adult Urology 135-140 1999.

24. Han K, Cohen JK, Miller RJ, et al: Treatment of organ confined prostate cancer with third generation cryosurgery: preliminary multicenter experience. J Urol Vol 170: 1126-1130, 2003.

25. Onik G, Narayan P, Vaughan D, et al: Focal "nerve-sparing" cryosurgery for treatment of primary prostate cancer: a new approach to preserving potency. Urology Vol. 60: 109-114 2002.

26. Montorsi F, Guazzoni G, Strambi LF, et al: Letter to the editor re: Recovery of spontaneous erectile function after nerve-sparing radical retropubic prostatectomy with and without early intracavernous injections of Alprostadil: results of a prospective randomized trial. J Urol Vol 161: 1914-1915, 1999.

27. Zelefsky MJ, Lyass O, Fuks Z, et al: Predictors of improved outcome for patients with localized prostate cancer treated with neoadjuvant androgen ablation therapy and three-dimensional conformal radiotherapy. J Clin Oncol Vol 16: 3380-3385, 1998.

28.Scholz MC, Trilling T, Brosman SA, et al: PSA nadir greater than 0.6 on combined hormonal blockade (CHB) predicts the early development of androgen independent prostate cancer (AIPC) in men with PSA relapse after local therapy. Proc Western Amer Urol Assn Mtg, Abstract 09-43, 2003.

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1 4676 Admiralty Way, Suite 101, Marina del Rey, California 90292, USA, http://www.prostateoncology.com

2 "Toxizität" bedeutet eigentlich "Giftigkeit", wird aber in der Medizin im erweiterten Sinne als Sammelbegriff für "negative Nebenwirkungen" (hier
einer Therapie) benutzt (Anm. d. Übers.).

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Was Sie aus diesem Artikel gelernt haben sollten
Für Männer mit frisch diagnostiziertem Prostatakrebs die beste Therapie auszuwählen ist ein komplexer und schrittweiser Prozess, der damit beginnt, den exaktesten Verfahren zum richtigen Einstufen der zu behandelnden Erkrankung nachzujagen. Weiteres Verständnis für den Grade und das Stadium der Erkrankung kann gewonnen werden, indem man die Ergebnisse einer Erstbehandlung betrachtet, wie es nach einer Operation und einer ADT der Fall ist. Es ist schwer, den Umfang der Nebenwirkungen für umkehrbare Behandlungen wie ADT und Taxotere vorherzusagen. Manche Menschen vertragen diese Behandlungen sehr gut, andere nicht. Es kann auf junge Männer sehr einschüchternd wirken, wenn sie sich mit den potenziellen Toxizitäten2 einer Langzeit-ADT auseinandersetzen, aber die Nebenwirkungen äußern sich in ihrer Stärke von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Ein kurzzeitiger Versuch mit einer ADT über einige Monate ist vielleicht der beste Weg, bei einem bestimmten Menschen die Verträglichkeit über einen längeren Zeitraum abzuschätzen. Eine ADT sollte zurückgestellt werden, solange eine Operation im Gespräch ist, weil eine ADT die Nervenerhaltung und die Analyse von Stadium und Grad des Krebses schwieriger werden lässt. Eine ADT kann nach einer Operation immer adjuvant verabreicht werden, wenn der chirurgische Befund ein erhöhtes Rezidivrisiko erbringt. Und schließlich sollten Männer alles daran setzen, alle ihre Optionen zu verstehen und das Einstufen des Krebses zu Ende zu führen, bevor sie sich auf Behandlungen mit irreversiblen Konsequenzen einlassen.

 

Termine

21. August 2019
„Offene Sprechstunde“ mit Prof. Dr. med. Sperling, Chefarzt der Urologischen Klinik Maria Hilf
18.00 Uhr
Veranstalter: Prostatakrebs Selbsthilfe Mönchengladbach
Veranstaltungsort: Paritätisches Zentrum, Friedhofstraße 39 in 41236 Mönchengladbach-Rheydt

 

 21. bis 22. August 2019
Therapieseminar der SHG Bottrop
Veranstalter: SHG Bottrop
Veranstaltungsort: „Die Wolfsburg“, Falkenweg 6, 45478 Mülheim a.d.Ruhr
Das Programm finden Sie hier

 

29. August 2019
Vortrag von Priv.-Doz. Dr. med. Jochen Heß, stellvertretender Klinikdirektor, Urologie, Universitätsmklinikum Essen zum Thema „Erektile Dysfunktion und Inkontinenz"
19.30 Uhr
Veranstalter: SHG Wuppertal
Veranstaltungsort: Helios Klinikum Wuppertal, Heusner Str. 40, 42283 Wuppertal-Barmen, Im Konferenzzentrum (Eingang Torbogen, direkt am Haupteingang)

 

31. August 2019
Tag der offenen Tür im Helios Klinikum Bad Saarow
10.00 bis 14.00 Uhr
Veranstaltungsort: Helios Klinikum Bad Saarow, Pieskower Straße 33, 15526 Bad Saarow
Veranstalter: Helios Klinikum
Die SHG Fürstenwalde wird mit einem Infostand vertreten sein

 

31. August 2019
CIO-Krebs-Informationstag zum Thema "Immuntherapie bei Krebs"
9.00 bis 15.30 Uhr
Veranstalter: Abteilung für Integrierte Onkologie CIO Bonn, Universitätsklinikum Bonn
Veranstaltungsort: Kurfürstliches Schloss, Am Hof 1, 53113 Bonn
Weitere Informationen finden Sie hier
Die SHG Bonn und Rhein-Sieg wird mit einem Infostand vertreten sein

 

31. August 2019
27. Burgdorfer Selbsthilfetag
10.00 bis 14.00 Uhr
Veranstaltungsort: Burgdorf, Spittaplatz
Veranstalter: Gemeinschaft der Burgdorfer Selbsthilfegruppen
Die SHG Burgdorf wird mit einem eigenen Infostand vertreten sein

 

3. September 2019
Vortrag von Frau Jutta Heidl, Dipl. Sozialarbeit. Bergmannsheil zum Thema "Schwerbehindertengesetz
Antragstellung, Merkzeichen etc."
18.00 Uhr
Veranstaltungsort: Seminarraum der REHA-Klinik Bergmannsheil, Schernerweg 4, 45894 Gelsenkirchen-Buer (Haupteingang: Links durch die Lobby, dem langen Gang bis in den nächsten Gebäudetrakt folgen)
Veranstalter: SHG Gelsenkirchen-Buer

 

7. September 2019
Sonnenblumenfest der Sächsischen Krebsgesellschaft
ab 13.00 Uhr
Ort: Schlobigpark Zwickau
Veranstalter: Sächsische Krebsgesellschaft e. V.
Weitere Informationen finden Sie hier
Die SHG Zwickau wird mit einem Infostand vertreten sein

 

8. September 2019
Tag der Selbsthilfe im Kreis Gütersloh
13.00 bis 18.00 Uhr
Ort: Rietberg
Veranstalter: BIGS Gütersloh
Die SHG Gütersloh wird mit einem Infostand vertreten sein

 

9. September 2019
Gruppengespräch mit Facharzt M. Lünzmann, Urologe in Bottrop
18 Uhr
Veranstalter: SHG Bottrop
Veranstaltungsort: Verwaltungsgebäude des Knappschaftskrankenhauses Bottrop, Alten Personalkantine, Osterfelder Str. 157, 46242 Bottrop (Gebäude hinter dem Krankenhaus, neben dem Reha-Zentrum prosper)

 

13. September 2019
Vortrag von Prof. Dr. Arnulf Stenzel, Klinik für Urologie Uni Tübingen zum Thema „Stand derTherapie des katastrionsresistenten Prostatakarzinom“
Veranstaltungsort: Gesundheitszentrum Federsee-Bad Buchau
Die SHG Bad Buchau-Federsee wird mit einem Infostand vertreten sein

 

14. September 2019
Selbsthilfetag aller Neustädter Selbsthilfegruppen
11.00 bis 15.00 Uhr
Veranstaltungsort: Gemeindehaus der ev. Kirche
Veranstalter: Zusammenschluss Neustädter Selbsthilfegruppen und Kibis

 

14. September 2019
Tag der Selbsthilfe Limburg „Hand ind Hand für unsere Gesundheit“
10.00 bis 15.00 Uhr
Veranstalter: Landkreis Limburg-Weilburg
Veranstaltungsort: Stadthalle Limburg
Weitere Informationen finden Sie hier
Die SHG Limburg-Weilburg wird mit einem Infostand vertreten sein

 

18. September 2019
Vortrag von Dr. Wolfgang Schwarz, Palliativmediziner, Hospiz St. Marianus, Bardowick zum Thema „Der Tod - ein neuer Anfang? - Visionen und Erfahrungen an der Schwelle des Seins"
18.30 Uhr
Veranstalter: Krebsberatungsstelle Soltau (Außenstelle des OAK Walsrode), Bahnhofstraße 15, 29614 Soltau
Veranstaltungsort: Bibliothek Waldmühle, Mühlenweg 4, 29614 Soltau

 

19. September 2019
18. BKK Selbsthilfe-Tag im Rahmen der REHACare International in Düsseldorf
Weitere Informationen und Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier

 

20. September 2019
12. Krebsaktionstag
10.00 bis 16.30 Uhr
Veranstalter: Pflegeteam der Medizinisch Onkologischen Tagesklinik, Universitätsklinikum Ulm, CCCU
Veranstaltungsort: Universitätsklinikum Ulm, Klinik für Innere Medizin, Foyer Ebene 2, Oberer Eselsberg, Albert-Einstein-Allee 23, 89081 Ulm

 

21. September 2019
Öffentliches Patientenforum im Rahmen der Herbsttagung des BPS-Regionalverbands Neue Bundesländer
Referenten und Themen: Dr. Hamza, Chefarzt der Klinik für Urologie und Andrologie am Klinikum St. Georg Leipzig: „Fortschritte bei der Behandlung urologischer Patienten am Klinikum St. Georg in Leipzig "; Dr. med. Töpfer, OA an der Klinik für Urologie und Andrologie: „Welche Anforderungen stellt der Antrag "Zertifiziertes Prostatakrebszentrum" an die Klinik für Urologie und Andrologie im Klinikum?; Dr. med. Schule, niedergelassener Urologe in Markleeberg/Leipzig: „Ambulanter Spezialärztlicher Verband (ASV ) in der Urologie-Fortschritt oder Stillstand?“
9.00 bis 12.00 Uhr
Veranstaltungsort: Klinikum St.Georg Leipzig, Delitzscher Str. 141, 04129 Leipzig
Veranstalter: BPS-Regionalverband Neue Bundesländer 

 

23. September 2019
18.30 Uhr
Fragestunde „Erkrankungen der Prostata – Früherkennung, Therapie, Nachsorge“ mit Prof. Dr. Andreas Manseck, Direktor Urologische Klinik und Leiter ProstatakarzinomZentrum, Klinikum Ingolstadt
Veranstalter: Psychosoziale Krebsberatungsstelle Ingolstadt der Bayerischen Krebsgesellschaft e.V., Tel. 0841 - 2205076 13, E-Mail: kbs-ingolstadt@bayerische-krebsgesellschaft.de
Veranstaltungsort: Caritas-Pirckheimer-Haus, Schlaggasse 8, 85072 Eichstätt

 

23. bis 26. September 2019
Thementage in Eichstätt
Veranstalter: Psychosoziale Krebsberatungsstelle Ingolstadt der Bayerischen Krebsgesellschaft in Kooperation mit der Caritas Sozialstation in Eichstätt
Das Programm finden Sie hier

 

26. September 2019
„Allgemeine Sprechstunde“ von Johannes Wessel, Barmer
19.30 Uhr
Veranstalter: SHG Wuppertal
Veranstaltungsort: Helios Klinikum Wuppertal, Heusner Str. 40, 42283 Wuppertal-Barmen, Im Konferenzzentrum (Eingang Torbogen, direkt am Haupteingang) 

 

1. Oktober 2019
Vortrag von Dr. R. Haerting, Facharzt für Urologie zum Thema "Mein PSA-Wert steigt, (wieder)
was soll ich machen?"
18.00 Uhr
Veranstaltungsort: Seminarraum der REHA-Klinik Bergmannsheil, Schernerweg 4, 45894 Gelsenkirchen-Buer (Haupteingang: Links durch die Lobby, dem langen Gang bis in den nächsten Gebäudetrakt folgen)
Veranstalter: SHG Gelsenkirchen-Buer

 

10. Oktober 2019
Patiententag im Rahmen des Deutschen Kongresses für Versorgungsforschung
10.30 Uhr – 18.45 Uhr
Veranstaltungsort: Urania Berlin e.V., An der Urania 17, 10787 Berlin
Veranstalter: Deutsches Netzwerk Versorgungsforschung e. V.
Weitere Informationen und Anmeldung finden Sie hier
Die Teilnahme ist nach vorheriger Anmeldung kostenfrei

 

23. Oktober 2019
Vortrag von Uta Köppen, Psychoonkologin, Siloah-Krankenhaus, Hannover zum Thema „Fatigue - die krankhafte Müdigkeit"
18.30 Uhr
Veranstalter: Krebsberatungsstelle Soltau (Außenstelle des OAK Walsrode), Bahnhofstraße 15, 29614 Soltau
Veranstaltungsort: Bibliothek Waldmühle, Mühlenweg 4, 29614 Soltau

 

26. Oktober 2019
Offene Krebskonferenz 2019 unter dem Motto „Miteinander reden – verstehen– gemeinsam handeln“
10.00 bis 16.00 Uhr
Veranstalter: Stiftung Deutsche Krebshilfe und Deutsche Krebsgesellschaft
Veranstaltungsort: Campus Westend, Frankfurt am Main
Weitere Informationen finden Sie hier

 

31. Oktober 2019
Vortrag von Bernd Troche, BPS-Landesverband NRW, zum Thema „Studien-Aussage über das Überleben bei Prostatakrebs“
19.30 Uhr
Veranstalter: SHG Wuppertal
Veranstaltungsort: Helios Klinikum Wuppertal, Heusner Str. 40, 42283 Wuppertal-Barmen, Im Konferenzzentrum (Eingang Torbogen, direkt am Haupteingang)

 

5. November 2019
Vortrag von Dr. T. Peiler, Facharzt für Urologie zum Thema "Personalisierte Therapie in der Urologie,
bezogen auf das Prostatakarzinom"
18.00 Uhr
Veranstaltungsort: Seminarraum der REHA-Klinik Bergmannsheil, Schernerweg 4, 45894 Gelsenkirchen-Buer (Haupteingang: Links durch die Lobby, dem langen Gang bis in den nächsten Gebäudetrakt folgen)
Veranstalter: SHG Gelsenkirchen-Buer

 

11. November 2019
Gruppengespräch mit Facharzt M. Lünzmann, Urologe in Bottrop
18 Uhr
Veranstalter: SHG Bottrop
Veranstaltungsort: Verwaltungsgebäude des Knappschaftskrankenhauses Bottrop, Alten Personalkantine, Osterfelder Str. 157, 46242 Bottrop (Gebäude hinter dem Krankenhaus, neben dem Reha-Zentrum prosper)

 

15. November 2019
Tanzen ist die beste Medizin mit Senioren – Tanzgruppe mit Claudia Bronner, Landesvorsitzende BW Seniorentanze.V.
Veranstaltungsort: Gesundheitszentrum Federsee-Bad Buchau
Die SHG Bad Buchau-Federsee wird mit einem Infostand vertreten sein

 

16. November 2019
2. Bayerischer Selbsthilfekongress zum Thema „Tragende Netze erleben – Selbsthilfekompetenz im Gesundheitswesen"
9.30 bis 16.30 Uhr
Veranstalter: Selbsthilfekoordination Bayern und Selbsthilfekontaktstellen Bayern e.V. in Kooperation mit der Selbsthilfekontaktstelle der Diakonie Hochfranken
Veranstaltungsort: Freiheitshalle, Kulmbacher Str. 4, 95030 Hof
Weitere Informationen finden Sie hier

 

23. November 2019
Informationstag Prostatakrebs 2019 mit dem Schwerpunkt „Stellenwert der Psychoonkologie für Prostatakrebspatienten“
9.30 bis 14.00 Uhr
Veranstaltungsort: Caritas-Krankenhaus St. Josef, Landshuterstraße 65, 93053 Regensburg, Hörsaal
Veranstalter: Klinik für Urologie Caritas-Krankenhaus St. Josef/PROCAS Selbsthilfegruppe Regensburg/Oberpfalz

 

27. November 2019
Vortrag von Sascha Brinkmann, Facharzt für Allgemeinmedizin, Gemeinschaftspraxis „Health Prevent", Hannover zum Thema „Die Bedeutung der Darmflora bei der Krebsentstehung und -behandlung"
18.30 Uhr
Veranstalter: Krebsberatungsstelle Soltau (Außenstelle des OAK Walsrode), Bahnhofstraße 15, 29614 Soltau
Veranstaltungsort: Bibliothek Waldmühle, Mühlenweg 4, 29614 Soltau

 

28. November 2019
Vortrag von Dr. med. J. Gleißner, MVZ/DGU Hofaue Wuppertal zum Thema „Bericht vom DGU-Kongress 2019“
19.30 Uhr
Veranstalter: SHG Wuppertal
Veranstaltungsort: Helios Klinikum Wuppertal, Heusner Str. 40, 42283 Wuppertal-Barmen, Im Konferenzzentrum (Eingang Torbogen, direkt am Haupteingang)

 

 

 

 







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