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PDE-5-Inhibitoren verdoppeln das Risiko auf Hörschäden |
| 01.06.2010 (BIERMANN) – Die Phosphodiesterase-5-Inhibitoren (PDE5) können bleibende Hörschäden verursachen. Das ergab die amerikanische Studie "Phosphodiesterase type 5 inhibitor use and hearing impairment" von Studienleiter Gerald McGwin von der Universität von Alabama. |
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McGwin schloss insgesamt 11.525 Probanden, die ein Mindestalter von 40 Jahren aufwiesen, in die Studie ein. Aufgrund der Studienergebnisse konnte der Studienleiter eine Korrelation zwischen den Hörschäden und den PDE-5-Inhibitoren feststellen. "Diese Resultate deuten darauf hin, dass die gegenwärtige Warnung in Bezug auf Hörverlust und PDE-5-Hemmer gerechtfertigt ist", schloss McGwin. Laut der Studie verdoppeln sie das Risiko für einen Gehörverlust. Am stärksten ist diese Nebenwirkung laut der Studie bei dem Präparat Viagra (Pfizer).
Der Epidemiologe vermutet im Fachblatt "Archives of Otolaryngology-Head and Neck Surgery", dass PDE-5-Inhibitoren auch den Blutfluss im Ohrgewebe stimulieren und so das Gehör schädigen könnten. Nutzer der Medikamente sollten im Fall eines Hörverlusts unverzüglich einen Arzt aufsuchen, um bleibenden Schäden vorzubeugen. In den USA muss die Verpackung einen entsprechenden Warnhinweis enthalten.
Quelle: Arch Otolaryngol Head Neck Surg. 2010
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