Zu den Indikationen zählen die Behandlung der postmenopausalen Osteoporose mit erhöhtem Frakturrisiko sowie der Knochenschwund bei Männern mit Prostatakrebs.
Als häufigste Nebenwirkungen treten Infekte der Harnwege und des Respirationstraktes, Katarakt, Obstipation, Hautausschlag, Schmerzen am Ischias und den Extremitäten auf.
Denosumab beeinflusst über den so genannten RANK-Liganden (RANKL) die Struktur und die Mineralisierung der Knochen. RANK ist ein Protein auf der Oberfläche der knochenabbauenden Osteoklasten. Dessen Aktivierung setzt die Resorption des Knochens in Gang. Denosumab verhindert jedoch durch Bindung an den Liganden diesen Mechanismus.
Quelle: APOTHEKE ADHOC, Montag, 21. Dezember 2009, 14:40 Uhr