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       Friday, 10 September 2010
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Terminübersicht 2010




Richtige? Betroffene diskutieren mit Experten
"
. Veranstalter DGU e. V. und BPS e. V. Kongresszentrum Düsseldorf.


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25. September 2010, Patientenkongress des Patientenbeirats der DKH. Göttingen, Georg-August-Universität, Käte-Hamburger-Weg 1

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25.September 2010,  10:00 - 14:00 Uhr:  "GE-meinsam Barrieren abbauen". Eine Veranstaltung  der Stadt Gelsenkirchen.  Infostand der SHG GE - Buer e.V., Fußgängerzone von Buer.(Hochstraße)

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25. September 2010, 10:00 - 15:00 Uhr: 5. Tag der Iserlohner Selbsthilfegruppen, Rathaus, Schillerplatz 7

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25. September 2010, 9:00 - 18:00 Uhr: Krebs-Informationstag, Klinikum der Universität München, Campus Großhadern, Marchioninistraße 15. Veranstalter: Lebensmut e.V.

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2. Oktober 2010, 11:30 - 17:30 Uhr: DGHO-Patiententag, ICC Berlin. Eintritt frei

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6. Oktober 2010, 18:00 - 21:00 Uhr:  Salvestrole III Teil - Neue Möglichkeiten der KrebsbehandlungReferent: Prof. Dr. med. Dan Burke, MD aus England (britischer Hochschullehrerfür Arzneimittelmetabolismus) und Dr. Lange als Übersetzer. Veranstalter: Prostatakrebs- Selbsthilfe-Gemeinschaft Berlin.  Krankenhaus am Urban,  10967 Berlin (Kreuzberg). Eintritt frei

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7. - 10. Oktober 2010, EXPOPHARM. Gemeinsamer Infostand der Deutsche Leukämie- und Lymphomhilfe, des Selbsthilfe-Bundes-Blasenkrebs und des BPS (SHG München). Messegelände München, Halle 5B, Stand F22

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10. Oktober 2010, 3. Kreis Selbsthilfe- und Gesundheitstag, Altenhundern

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16. Oktober 2010, 10:00 - 13:00 Uhr: 3. Patientenforum des Roman-Herzog-Krebszentrums CCC "Begleitende Therapien bei Krebserkrankungen", Klinikum rechts der Isar, Ismaninger Str. 22, München

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16. Oktober 2010, 9:00 - 13:00 Uhr: Patiententag. Moderation: Dr. F. Eichhorn, Dr. Oberneder. Referenten: Prof.  Bonkhoff, Prof. Sarbia, Dr. Pachmann, Dr. Kischkel. Urologische Klinik Castringius, Planegg

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17. Oktober 2010, 11:00 - 17:00 Uhr: Seniorenmesse,  Burgdorf, Veranstaltungszentrum

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 23. - 24. Oktober 2010, jeweils bis 18:00 Uhr: 28. Allmendinger Gesundheitstage 2010 "An Leib und Seele gesund". Infostand der SHG Ulm: Samstag ab 9:45 Uhr/Sonntag ab 10:00 Uhr, Eintritt frei

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27. Oktober 2010, ab 18:00 Uhr: 5. Bardenberger Prostatatag. Gemeinsame Veranstaltung des Med. Zentrums StädteRegion Aachen GmbH und der SHG Alsdorf. Veranstaltungsort: Med. Zentrum StädteRegion Aachen GmbH, Betreibsteil Bardenberg, Barbarasaal. Informationen zur Veranstaltung: Josef Pagen, tel. 02404 21164

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28. Oktober 2010, 19:00 - 21:00 Uhr: Vortragsabend "Prostatakrebs - Prävention und Nachsorge". Veranstalter SHG Schwäbisch Gmünd in Zusammenarbeit mit BKK ZF&Partner und Klinikum Schwäbisch Gmünd. Stauferklinik, Wetzgauer Str. 85, Anmeldung erbeten unter 07071 998270

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3. November 2010, ab 10:30 Uhr: 9. Tag des Mannes, Veranstaltung des Vereins "Leben mit Krebs" und der SHG Prostatakrebs Bremerhaven. t.i.m.e. Port II, Barkhusenstr. 2, Bremerhaven

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3. November 2010, 18:00 - 21:00 Uhr:  Fortgeschrittener Prostatakrebs und Diagnose. Referent: Dr. med Frank Eichhorn, Urologe und Arzt für Naturheilkunde. Veranstalter: Prostatakrebs- Selbsthilfe-Gemeinschaft Berlin.  Krankenhaus am Urban,  10967 Berlin (Kreuzberg). Eintritt frei

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4. November 2010, 19:00 Uhr: Infoabend Prostatakrebs. Veranstalter SHG Elmshorn und SHG Pinneberg in Zusammenarbeit mit NUSS. Oberer Ehmschen 53, Rellingen

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13. November 2010, 9:00 - 12:30 Uhr: Patientenforum. Veranstalter: Regionalverband Neue Bundesländer. Greifswald, Pommersches Landesmuseum

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18. November 2010, ab 19:00 Uhr: Infoabend "Männergesundheit". Referenten: Dr. R. Olianas, Urologe und Prof. Dinges, Radiologe, Städt. Klinikum Lüneburg. Veranstalter: SHG Wendlan. VERDO Kultur- und Tagungszentrum Hitzacker

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25. November 2010, ab 18:30 Uhr: Qualitätssicherung in Prostatazentren. Referent Prof. Schneede, Klinikum Memmingen. Veranstaltung der SHG PCA Ulm. Weststadthaus, Moltkestraße 10, Ulm-Söflingen

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27. November 2010, Patientenkongress des Patientenbeirats der DKH. Regensburg, Universität Regensburg, Universitätsstr. 31

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3. - 4. Dezember 2010, 2. Deutsches Urologisches Roboter Symposium, Prostatazentrum Nordwest, Gronau

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16. Dezember 2010, ab 18:30 Uhr: Das zertifizierte Prostatakarzinomzentrum Ulm. Vorstellung durch Prof. Schrade. Veranstaltung der  SHG PCA Ulm. Weststadthaus, Moltkestraße 10, Ulm-Söflingen

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Terminübersicht

Kooperationspartner
des BPS:


Stiftung Männergesundheit
Stiftung
Männergesundheit


Dachverband der Prostatazentren Deutschlands e.V.
Dachverband der Prostatazentren
Deutschlands e.V.


Medizinrechts-beratungsnetz
Medizinrechts-Beratungsnetz



Die blaue Schleife - das Symbol der Solidarität mit Prostatakrebserkrankten

Reaktion des BPS auf die Plusminus-Sendung vom 16.6.2009
Der Vorstand des BPS hat am17.6.2009 mit folgendem Schreiben an die Redaktion des Hessischen Rundfunks auf den Beitrag in der Plusminus-Sendung vom 16.06.2009 reagiert: bps-logo

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Bedauern und Verärgerung hat der Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. (BPS) gestern den Beitrag zum PSA-Test in der Sendung Plusminus verfolgt. Mit Bedauern deshalb, weil hiermit dazu beigetragen wurde, den PSA-Test als derzeit beste Methode zur frühzeitigen Erkennung von Prostatakrebs zu diskreditieren und früherkennungswillige Männer nachhaltig zu verunsichern. Mit Verärgerung deshalb, weil die von Ihnen zum PSA-Test gegebenen Information einseitig und lückenhaft sind.

Im Einzelnen:

1. Der PSA-Test ist - ggf. in Verbindung mit weiteren diagnostischen Maßnahmen - zurzeit die zuverlässigste Methode, um Prostatatumoren frühzeitig zu erkennen und verbürgt insofern die größten Chancen für eine kurative Behandlung.

2. Der Mangel an Spezifität des PSA-Tests kann durch eine Einbeziehung von abgeleiteten Werten wie z.B. der PSA-Anstiegsgeschwindigkeit, der PSA-Verdoppelungszeit, des PSA-Quotienten und der PSA-Dichte, erheblich reduziert werden. Hierdurch kann die Gefahr, einer unnötigen Biopsie unterzogen zu werden, zwar nicht völlig ausgeschlossen werden. Diese Gefahr muss jedoch gegen die Möglichkeit abgewogen werden, rechtzeitig einen potenziell tödlichen Prostatatumor zu entdecken. Dabei ist zu berücksichtigen, dass es sich bei der Biopsie nur um einen relativ harmlosen Eingriff handelt, so dass es vielen Männern – zu Recht – vertretbar erscheint, ein gewisses Überdiagnose-Risiko in Kauf zu nehmen.

3. Das Argument der Übertherapie, wonach der PSA-Test in weitem Umfang zur Entdeckung und Behandlung von im Grunde harmlosen Prostatatumoren führt, ist irreführend. Denn die Unterscheidung zwischen einem harmlosen und einem aggressiven Prostatatumor suggeriert die Gleichsetzung "einmal harmlos, immer harmlos". Dies trifft jedoch nicht zu, weil man sich nicht darauf verlassen kann, dass ein zunächst wenig aggressiver Tumor diese Eigenschaft für immer beibehält. Daher ist es besser, das "Problem" zu kennen und auf Veränderungen reagieren zu können, als die Augen vor einer möglichen Krebsgefahr zu verschließen und zu hoffen, dass, falls man Prostatakrebs hat, es sich schon um eine (auf Dauer) harmlose Tumorvariante handeln wird.

4. Die Implikation, dass die Diagnose "Prostatakrebs" automatisch zu einer operativen Entfernung der Prostata mit all ihren - teilweise lebenslang belastenden - Nebenwirkungen führt, ist ebenfalls unzutreffend: Der Automatismus "Prostatakrebsdiagnose -> Totaloperation" entspricht zwar einer noch verbreiteten Praxis; in vielen Fällen ist dies jedoch keineswegs zwingend. Bei einem Krebs mit niedriger Agressivität kann häufig sogar eine gänzlich abwartende Haltung - ohne therapeutische Intervention - eingenommen werden (sogenannte Aktive Überwachung oder "Active Surveillance"). Sofern es infolge einer PSA-basierten Früherkennung also zu einer Übertherapie kommt und man unnötigerweise "zu einem Krebspatienten gemacht wird", liegt dies in erster Linie an einer mangelhaften Aufklärung des Patienten und kann nicht dem PSA-Test angelastet werden.

5. Sofern in dem Beitrag behauptet wird, "neueste Studien" würden belegen, dass der PSA-Test zu keiner Mortalitätssenkung führt, ist dies irreführend bis falsch. Denn Sie beziehen sich hierbei offenbar auf das amerikanische "Prostate, Lung, Colorectal and Ovarian Cancer Screening Trial" (PLCO), dessen Aussagekraft u.a. aufgrund verunreinigter Kontrollarme kaum Aussagekraft besitzen dürfte. Die im März dieses Jahres vorgestellten Ergebnisse der "European Randomized Study of Screening for Prostate Cancer" (ERSPC) mit 205.000 Patienten, die eine Mortalitätssenkung von 20% ergeben hat, unterschlagen Sie hingegen geflissentlich.

Vor diesem Hintergrund sowie in Anbetracht von jährlich ca. 12.000 prostatakrebsbedingten Todesfällen in Deutschland halten wir Ihren Beitrag für verantwortungslos und erwarten eine Klarstellung.

 

Deutsche Krebshilfe Unter Schirmherrschaft der
Deutschen Krebshilfe e. V.
  Der Paritätische Mitglied im
Paritätischen Wohlfahrtsverband
  B.A.G. Selbsthilfe Mitglied in der
BAG Selbsthilfe