Mit einem Brief an die Direktoren der Urologischen Kliniken in Deutschland unterstützt der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) den BPS bei seiner Arbeit zum Aufbau eines umfassenden Registers kontrollierter, klinischer Studien am Prostatakrebs.
Ebenfalls unterstützt wird diese Initiative durch Herrn Prof. Alken, Direktor der Urologischen Klinik am Universitätsklinikum Mannheim.
Der BPS dankt dem Vorstand der DGU und Herrn Prof. Alken für ihre engagierte und freundliche Kooperation.
Zwischenzeitlich haben alle 35 urologischen Universitätskliniken in Deutschland Ihre Bereitschaft zur Mitarbeit an dem nationalen Studienregister für Prostatakrebs erklärt. Die Studien werden fortlaufend erfasst und können im Internet unter www.studien.de eingesehen werden.
Dabei blättert unter "Studie suchen" ein Register mit den diversen Krebsarten auf. Dann links unten unter "Urologische Tumoren" "Prostatakrebs" anklicken, und es tauchen alle derzeit gespeicherten Studien auf in der Reihenfolge:
Nachstehend der Text des Briefes an die Urologischen Kliniken in Deutschland:
Register des Bundesverbandes Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. (BPS) für Studien am Prostatakrebs
Düsseldorf, 14.März 2008.
Der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. unterstützt ausdrücklich die Aktivitäten des BPS hinsichtlich der Errichtung eines Studienregisters, in dem alle kontrollierten Studien zum Prostatakrebs, die in urologischen Abteilungen in Deutschland durchgeführt werden, erfasst werden sollen. Dieses Vorhaben deckt sich mit den Bestrebungen der DGU zu mehr Transparenz in der klinisch-urologischen Forschung in Deutschland. Der Vorstand der DGU würde es sehr begrüßen, wenn möglichst viele Urologen und urologische Abteilungen zum erfolgreichen Aufbau eines möglichst vollständigen Studienregisters beitragen könnten.
Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.